X-Ways Replica: Klonen und Imaging von Datenträgern unter DOS
X-Ways Replica 2.36
von Okt. 2005
nicht weiter gepflegt

43 KB
MS-DOS |
Klonen unter Windows
können Sie mit WinHex und
X-Ways Forensics.
Eine forensische Untersuchung sollte gewöhnlich nicht
auf dem Originaldatenträger vorgenommen werden. X-Ways Replica ist ein einfach zu
benutzendes, englischsprachiges Tool, das Duplikate ganzer Festplatten oder einzelner
Partitionen (egal mit welchem Dateisystem) erstellt. Die Klone/Images entsprechen
forensischen Anforderungen, da sie exakte Bit-genaue Kopien sind, incl. dem gesamten
unbenutzten Speicher und Schlupfspeicher. Das ermöglicht es Ihnen, statt mit dem Original
mit dem Duplikat oder einer Sicherung (einem Image) zu arbeiten. Optional wird zu Dokumentationszwecken eine vollständige
Protokolldatei erstellt. HPA (ATA-geschützte Bereiche) werden
automatisch erkannt und können vor dem Klonen entfernt werden. Ein
ATA-Paßwortschutz kann mit Kenntnis des Paßworts aufgehoben werden.
Die meisten Windows-Umgebungen würden auf den
Originaldatenträger ungefragt zugreifen, sobald er neu angeschlossen ist, und dabei z. B.
Datum und Zeit des letzten Zugriffs einiger Dateien darauf verändern. Das kann mit X-Ways
Replica vermieden werden, da es im reinen DOS-Modus läuft, wie etwa von einer
Boot-Diskette. Eine MS-DOS Boot-Diskette kann leicht erstellt werden, wenn Sie mit dem
Windows-Explorer eine Diskette formatieren (außer in Windows 2000).
X-Ways Replica ist gegenwärtig kein separat
erhältliches Produkt. Es ist in Evidor enthalten und
für Inhaber einer forensischen WinHex-Lizenz kostenlos
verfügbar (Replica 1.3 auch für Inhaber eine WinHex Specialist-Lizenz). Wenn Sie bereits
eine Specialist- oder forensische Lizenz für WinHex besitzen, fordern Sie bitte hier Ihren WinHex-Lizenzstatus per E-Mail an, um X-Ways
Replica zu erhalten. Ansonsten können Sie eine forensische WinHex-Lizenz
(=X-Ways Forensics) oder Evidor bestellen. Bitte beachten Sie, daß
X-Ways Replica nicht mehr weiter gepflegt wird. |
Hinweise zum Gebrauch:
Beim Disk-Imaging (wenn das Ziel eine Image-Datei
ist) geben Sie eine maximale Dateigröße an, an der die Ausgabedatei abgetrennt wird und
eine neue Segmentdatei begonnen wird. Dies ist auf FAT-Dateisytemen mit ihren
Dateigrößen-Beschränkungen erforderlich (FAT16: 2 GB, FAT32: 4 GB), aber auch
nützlich, die einzelnen Segmente auf CD archivieren zu können (650 MB). WinHex ist in der Lage, alle Dateisegmente als einzelne
große Image-Datei zu interpretieren, wenn sie sich im selben Ordner befinden.
Sie können X-Ways Replica eine Protokolldatei schreiben
lassen anstatt sich bei Auftreten von beschädigten Sektoren fragen zu lassen, wie
fortgefahren werden soll. Dieses Feature ist generell nützlich, um exakte Aufzeichnungen
darüber vorzuhalten, welche Sektoren/Partitionen geklont wurden, wann
(Datum und Zeit), welche Sektoren als Ziel ausgewählt wurden, welche Sektoren erfolgreich
kopiert werden konnten, welche Sektoren als unlesbar erkannt wurden usw.
Die Quell- und die Zielfestplatte müssen beide an
denselben Computer angeschlossen sein und vom BIOS erkannt werden. Die Zielplatte muß
genau gleich groß oder größer als die Quellplatte sein. Wenn das nicht der Fall ist,
warnt Replica Sie. Während des Klonens können Sie Esc oder Strg+Untbr drücken, um
abzubrechen. Bedenken Sie, daß Sie sehr vorsichtig beim Auswählen der Zielfestplatte
sein müssen, da alle Daten auf dieser Platte verloren gehen.
X-Ways Replica kann durch Einsatz von UltraDMA-2-Treibern (hier
und
hier verfügbar) um ca. 300% beschleunigt werden.
Writing images on remote network drives is possible when booting with the
Universal TCP/IP
Network Bootdisk (we are not aware yet of a prove that it is
forensically sound). After removing their floppy disk, one can insert the
one with Replica and use it to create the image on a remote computer,
because that remote drive will become available as a drive letter under DOS.
USB-Massenspeichergeräte können von Replica erkannt
werden, wenn Sie den Panasonic v2.20 ASPI Manager für
USB-Massenspeichergeräte und den Moto Hairu ASPI-Treiber
installiert haben, die unter DOS die Unterstützung für USB-Geräte bereitstellen
(gemäß USB 1.x oder USB 2.0 Spezifikation).
Um diese Treiber unter DOS einzubinden, müssen Sie
diese Dateien in das Verzeichnis kopieren, in dem sich config.sys befindet, und folgende
Zeilen in Ihre config.sys übernehmen:
DOS=HIGH,UMB
lastdrive=Z
device=HIMEM.SYS
rem load Panasonic's universal USB controller
devicehigh=USBASPI.SYS /v /w
rem load aspi mass storage driver for USB hard drives and compact flash memory cards
devicehigh=DI1000DD.SYS
History
2.36: Clarified message after unlocking an HPA because a
reboot might be necessary.
2.35: An error was fixed in the MD5 implementation for
data in excess of 256 MB.
2.32: Bug fixed that tried to unlock password-protected
ATA drives even when in frozen security mode
2.31: Bug fixed that accepted using arrow keys in the
partition selection menu
2.3: ATA password-protected drives can be unlocked with
user or master password until system reboot if password is known.
MFS/HFS, HPFS partitions are recognized as such.
Available drive letters are listed when entering source or destination image
filename with path.
Entering image filenames can be aborted any time by pressing ESC.
New menu font color light gray instead of blue.
2.2: Host protected areas (HPA): Reliable disabling
(unlocking) of HPAs, either volatile or non-volatile.
Ext2, Ext3, Reiser, Linux Swap, JFS, and XFS partitions are recognized as
such.
Image segment numbering now starts with .001 (or non-numeric extension)
instead of .000.
Up to 32 installed partitions can be displayed for selection (instead of 15
at max. before).
Copying selected sectors: Number of lines no longer limited (instead of 500
at max. before).
2.13: Bug fixed that allowed negative reported disk size
and erroneous reporting of HPA
2.12: Source and destination image files must have
either '.000' as extension or a non-numerical extension. Segments with size 0 allowed in
spanned images now.
2.11: Fixed: Some command-line parameters were not
recognized starting in version 2.02.
2.1: Bug fixed that prevented images larger than 2 GB
from being read.
2.02 & 2.01: Log entries are immediately written to
file upon encounter of bad sectors.
2.0: Restoring an image file back to a disk. Calculating
and logging hashes of the source data. Invoking the cloning process from the command line
by means
of parameters, for completely unattended operation. Option to clone only selected sectors,
forwards or backwards. Audible notification (beep) of bad sectors during cloning.
Additional information (like manufacturer model number) about hard disks. Detection and
temporary removal of host-protected areas (HPA).
1.3: Image files created read-only. More in-progress
information.
1.2: Disk imaging (option to write to an image file)
1.0: Log file option
0.95: "Ignore always" option fixed
0.94: Ability to work with un-partitioned hard disks
0.9: First release
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