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| #106: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 14.6 veröffentlicht
6. Dez. 2007 |
In dieser Ausgabe dieses Newsletters informieren wir Sie
über ein größeres Update, die Version 14.6.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote
unter http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Nächste allgemein zugängliche Schulungstermine in Köln:
"X-Ways Forensics" 3.-5. März 2008 (Warteliste)
"Dateisysteme" 6.+7. März 2008 (neu, Plätze frei)
"X-Ways Forensics" 21.-23. Mai 2008 (neu, Plätze frei)
Details unter http://www.x-ways.net/training/index-d.html.
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Was ist neu?
* Möglichkeit, auf Datenträger, RAIDs und interpretierte
Image-Dateien mit mehr als 4,3 Milliarden (2^32) Sektoren
vollständig zuzugreifen. Erlaubt es, auf Datenträgern mit
einer Sektorgröße von 512 Bytes Daten von jenseits der 2-TB-Grenze zu lesen.
* Unterstützung für NTFS-Dateisysteme, die aus mehr als 2^32 Sektoren
bestehen (bis 2^32 Cluster). Andere Dateisysteme auf solch großen Partitionen werden bis jetzt
nicht speziell unterstützt.
* Suchbegriffe können nun in der Suchbegriffsliste variabler
logisch kombiniert werden. Insbesondere ist das Verwenden
eines NOT-Operators nun bequemer. Um einen Suchbegriff zu
erzwingen, wählen Sie ihn aus und drücken die "+"-Taste.
Um einen Suchbegriff auzuschließen drücken Sie die "-"-
Taste. Um ein + oder - wieder zu entfernen, drücken die
Esc-Taste. Sie können für all dies auch das Kontextmenü
der Suchbegriffsliste verwenden.
A
B
= Suchtreffer für A und Suchtreffer für B in beliebigen Dateien (normale
ODER-Kombination)
+A
B
= Suchtreffer für A und Suchtreffer für B in Dateien, die A enthalten
+A
+B
= Suchtreffer für A und Suchtreffer für B in Dateien, die sowohl A als auch
B enthalten (UND)
+A
-B
= Suchtreffer für A in Dateien, die nicht B enthalten
* Eine logische Suche kann nun optional auf alle ausgewählten Objekte angewandt werden, wie in X-Ways-Forensics-Versionen
bis 13.7, über das Kontextmenü des Verzeichnis-Browsers. Derzeit nicht im Asservat-Überblick verfügbar.
* Möglichkeit, externe Dateien in den Datei-Überblick einzubinden und von X-Ways Forensics wie die ursprünglichen
Dateien im Datei-Überblick weiterverarbeiten zu lassen.
Nützlich, wenn Originaldateien z. B. übersetzt, konvertiert
oder entschlüsselt werden müssen und das Ergebnis wieder in
den ursprünglichen Datei-Überblick aufgenommen werden soll,
im Originalpfad, zur weiteren Untersuchung, zur Aufnahme in
den Bericht, zum Filtern, für Suchläufe usw. Sobald sie
eingebunden sind, werden solche externen Dateien vollständig
von X-Ways Forensics verwaltet und dazu im Metadaten-Verzeichnis
aufbewahrt und im Datei-Überblick als virtuelle Dateien
gekennzeichnet. Eine externe Datei sollte vom Benutzer
geeignet benannt werden, am besten basierend auf dem Namen
der Ursprungsdatei.
* Beim Befüllen eines Datei-Containers gibt es nun zwei
neue Optionen: Die erste erlaubt es Ihnen, Dateien nur teilweise in einen Container zu kopieren. Das ist möglich,
wenn die Datei im Datei-Modus geöffnet und ein Block ausgewählt ist.
Nützlich z. B., wenn Sie einen relevanten Suchtreffer in der Mitte einer 2 GB großen Auslagerungsdatei
oder inmitten einer 100 GB großen virtuellen Datei "Freier
Speicher" gefunden haben und Sie die Umgebung des Treffer
an jemanden über einen Container weitergeben und dabei
viele Gigabytes an irrelevanten Daten aussparen möchten.
* Die andere Option erlaubt es Ihnen, nur die Dateisystem-Metadaten ausgewählter Dateien in einen Container
zu kopieren und die eigentlichen Dateiinhalte komplett
auszulassen, z. B. weil Sie die Inhalte nicht kopieren
dürfen und die Dateisystem-Metadaten und der Verzeichnisbaum allein schon hilfreich sein könnten. Wenn Sie einen
so erzeugten Container untersuchen, sehen Sie die gesamte
ursprüngliche Verzeichnisstruktur, alle Dateinamen,
Zeitstempel, Dateigrößen, Attribute, Löschzustand usw.,und können die diversen Filter verwenden.
* Möglichkeit, die Effekte von NTFS-Kompression bei der
Suche nach Datei-Header-Signaturen speziell zu berücksichtigen (nur mit forensischer Lizenz). Erlaubt es,
von NTFS komprimierte Dateien bestimmter Typen automatisch sogar dann zu finden, wenn deren FILE-Records gar
nicht mehr verfügbar sind. Diese Dateien werden dann
auch automatisch dekomprimiert für Suchläufe, zum Hashen,
für den Vorschau-Modus, den Wiederherstellen/Kopieren-Befehl usw. usf.
* Extrahiert Metadaten von JPEG, PNG, TIF, GIF, THM, ASF,
WMV, WMA, MOV, GZ und thumbs.db im Details-Modus zusätzlich zu vielen anderen bereits vorher unterstützten
Dateitypen. Zusätzliche Metadaten werden nun aus PPT-Dateien extrahiert. Weitere allgemeine Verbesserungen für
OLE2-Verbunddateien (z. B. MS-Office-Dateien vor Version
2007).
* Wenn Sie eine Datei-Header-Signatur-Suche laufen lassen,
benennen WinHex und X-Ways Forensics JPEG-Bilder von
Digitalkameras nun nach der Modellbezeichnung und dem
internen Zeitstempel. (Specialist-Lizenz oder höher)
* Das interne Erzeugungsdatum, das in diversen Dateitypen
gespeichert ist, kann nun in einer separaten neuen Spalte
des Verzeichnis-Browsers angezeigt werden, sobald es mit
dem neuen Kontextmenübefehl "Interne Metadaten extrahieren"
ermittelt worden ist oder im Details-Modus angezeigt wurde.
Dank dieser neuen Spalte und dem Zeitstempel-Filter fällt
es nun sehr leicht, sich auf Dateien/Dokumente zu konzentrieren, die ursprünglich
zu einer bestimmten Zeit erstellt wurden (nicht bloß in einem bestimmten Dateisystem
erzeugt/kopiert wurden). Intern gespeicherte Zeitstempel
sind üblicherweile weniger flüchtig als Zeitstempel aus
der Dateisystemebene und weniger leicht nachträglich zu
manipulieren. Die unterstützten Dateitypen sind: OLE2-Verbunddateien (z. B. MS Office vor Version 2007), PDF,
MDI, ASF, WMV, WMA, MOV, diverse JPEG-Varianten, THM, TIFF,
PNG, GZ, SHD Drucker-Spool, PF-Prefetch, LNK-Shortcut-Dateien und alternative Datenströme vom Typ DocumentSummary.
* Aus den meisten PDF-Dokumenten können nun auch einige
Metadaten extrahiert werden. Für Zip-Archive werden im
Details-Modus Informationen angezeigt.
* Die Option, Metadata in das Kommentarfeld zu übernehmen
oder daran anzuhängen wurde in den oben erwähnten neuen
Kontextmenübefehl "Interne Metadaten extrahieren" verschoben.
* Möglichkeit, MS-Office-Dokumente (Word, Excel und Power-Point) mit Microsoft DRM (Digital Rights Management) oder
Oracle IRM zu erkennen. Solche Dateien werden in der Attributspalte mit e!
gekennzeichnet, genau wie dateiformatspezifisch verschlüsselte Dateien. Benötigt die neueste
Version 8.2 der Viewer-Komponente.
* Die Hash-Set-Spalte hat nun einen Filter, der es erlaubt,
sich bequemer auf Dateien zu konzentrieren, deren Hash-Werte in ausgewählten Hash-Sets enthalten oder nicht
enthalten sind.
* Wenn Sie den Wiederherstellen/Kopieren-Befehl verwenden,
werden überlange Pfade nun gekürzt und für Windows akzeptabel gemacht, wenn das Kürzen der letzten Pfadkomponente
dies erreichen kann. Jede Datei mit einem Pfad, der nach
diesem Versuch noch länger als 259 Zeichen ist, wird wie
zuvor nicht kopiert und statt dessen mit einer Berichtstabelle verknüpft (so daß man sie anschließend bequem
filtern und separat ohne Pfad herauskopieren kann), weil
es ohnehin nicht möglich wäre, mit einer solchen Datei in
Windows weiter zu operieren.
* Unterstützung für mehrere Sommerzeit-Varianten in derselben Zeitzone in unterschiedlichen Jahren. Vordefiniert
für USA, Kanada, (West-) Australien und Neuseeland angesichts jüngster Änderungen in der Sommerzeit. Zusätzliche
Hinweise und Berichtigungen nehmen wir gerne entgegen.
* Im Registry-Viewer und im Registry-Bericht angezeigte UTC-basierte Zeitstempel beachten nun die Option "Abstand von
UTC-Zeit anzeigen", so daß es offensichtlich ist, ob und
wie sie in Ortszeit umgerechnet wurden. Es werden dieselben
Zeitzonen-Einstellungen verwendet wie auch sonst überall
im aktiven Fall.
* Beim Analysieren kleiner Datenmengen (<50000 Bytes) mit
Extras | Datenanalyse wird die Kompressionsrate, die zlib
für diese Daten erzielt, in der Titelzeile des Analysefenster angezeigt.
* Attachments in Original-.eml-E-Mail-Dateien (nicht durch
X-Ways Forensics selbst erzeugte) können nun extrahiert
werden, wenn Sie *.eml der Reihe von Dateimasken für die
E-Mail-Extraktion hinzufügen.
* Der Sektorenmodus wird jetzt mit Disk, Partition, Volume
oder Container bezeichnet, je nach Art des Datenträgers/
Images, der vom Datenfenster repräsentiert wird.
* Möglichkeit, Dateien anhand von Datei-Header-Signaturenzu finden und sie
mit Dateigrößen über 2 GB wiederherzustellen oder auch bloß aufzulisten.
* Sowohl die Datei-Header-Signatursuche als auch "Dateien
retten nach Typ" unterscheiden nun zwischen Standardgrößen,
die benutzt werden, wenn der interne Algorithmus einen bestimmten Dateityp
nicht unterstützt, und einer Maximaldateigröße, die Versuche des internen Algorithmus beschränkt,
das Ende von Dateien der besonders unterstützten Typen
zu finden.
* Möglichkeit, unvollständige Roh-Image und .e01 Evidence-Files zu erzeugen, indem man als letzten zu kopierenden
Sektor einen Sektor angibt, der nicht der letzte auf der
Platte ist.
* Unterstützung für .e01 Evidence-Files, die aus mehr als
512 Segmenten bestehen.
* Deutlich verringerter Arbeitsspeicherbedarf für .e01
Evidence-Files, die aus besonders vielen Segmenten bestehen.
* Fälle merken sich nun für jedes Asservat einen optionalen
alternativen Pfad, in dem weitere Image-Datei-Segmente
gespeichert sind. Das heißt, Sie brauchen den zusätzlichen
Pfad nicht jedesmal erneut anzugeben, wenn Sie das Asservat
öffnen. Nützlich wenn Ihre Images zu groß sind, um auf
einen einzigen Laufwerksbuchstaben zu passen.
* Möglichkeit, inaktive Verzeichniseinträge auf FAT-Laufwerken sicher zu löschen, um Spuren vorher existierender
Dateien oder frühere Namen/Orte von Dateien aus dem Dateisystem zu entfernen: Extras | Disk-Tools | Verzeichniseinträge initialisieren. (noch im Test-Betrieb) Nützlich
besonders zusammen mit dem Befehl zum Initialisieren des
freien Speichers. Verfügbar nur in WinHex, nicht in X-Ways
Forensics.
* Das Auslesen der NTFS-Systemdatei $LogFile für den Vorschau-Modus sowie für das normale Einsehen geschieht nun
deutlich schneller.
* Die automatische Einfärbung von FILE-Records in der MFT
funktioniert nun optional auch auf beschädigten Partitionen,
die nicht mehr als NTFS-Volumes erkannt werden, sowie auf
physischen Datenträgern.
* Es ist jetzt möglich, Dateien bequemer zu kategorisieren
(d. h. mit Berichtstabellen zu verknüpfen), indem man dafür
Tastenkürzel verwendet. Probieren Sie Strg+1, Strg+2, ...,Strg+9 aus, um Berichtstabellenverknüpfungen für ausgewählte
Dateien anzulegen. Alternativ kann auf den meisten Computern
auch der Ziffernblock benutzt werden, wenn NumLock aktiv ist.
Sie können Ihren am häufigsten verwendeten Berichtstabellen
diese Tastaturkürzel selbst zuordnen, indem Sie die genannten Tasten in dem
Dialogfenster für Berichtstabellenverknüpfungen bei ausgewählten Berichtstabellen drücken. Die
zugeordneten Tasten werden im Fall gespeichert.
* Das in von X-Ways Forensics 14.5 und später erzeugten
Datei-Containern verfügbare interne Erzeugungs- und Änderungsdatum kann nun nach dem Hinzufügen zum Fall in den
Asservateigenschaften eingesehen werden. Man kann dort auch
nachsehen, ob ein Container als sicher klassifiziert ist
(also mit der indirekten Methode befüllt worden ist) oder
nicht.
* Enthält ein Container eine interne Beschreibung und wird
einem Fall hinzugefügt, wird die Beschreibung nun nicht mehr
nur in den Asservateigenschaften, sondern auch in einem
separaten Meldungsfenster angezeigt. Das ist nützlich, weil
dieses Feld dem Ersteller des Containers erlaubt, dem
Empfänger Hinweise, Anweisungen oder sonstige Nachrichten
zukommen zu lassen.
* Sekundenangaben in Zeitstempeln können nun optional mit
bis zu 3 Stellen nach dem Komma im Verzeichnis-Browser
angezeigt werden, sofern diese Genauigkeit verfügbar ist
(z. B. in den Dateisystemen NTFS und Reiser4, teilweise in
FAT, teilweise in internen Erzeugungsdaten).
* Dateigrößen können nun optional immer in Bytes im Verzeichnis-Browser angezeigt werden statt in KB, MB oder TB.
* Es ist jetzt möglich, ausgewählte Verzeichnis rekursiv
auch in einer bereits rekursiv erkundeten Liste zu markieren.
* Eintragsnummern im Verzeichnis-Browser werden nun von 1
an gezählt statt von 0.
* Eine zusätzliche Spalte zeigt die interne ID des Elternverzeichnisses einer Datei oder eines Verzeichnisses an.
Nützlich wenn man z. B. eine Liste von Dateien und
Verzeichnissen exportiert, um Elternverzeichnisse eindeutig
zu identifizieren, wenn es mehrere Verzeichnisse gleichen
Namens im gleichen Pfad gibt (z. B. eins gelöscht, eins
existent).
* Fehler beim Erzeugen der Fallberichtsdatei behoben, der
auftrat, wenn keine existierende Datei überschrieben wurde.
(seit v14.5 SR-1)
* Dateien in Archiven wurden in Containern nur mit einem
Icon in der Galerie angezeigt, unabhängig von der entsprechenden Einstellung in den Allgemeinen Optionen. Dies
wurde korrigiert. (seit v14.5 SR-1)
* Die Ausgabe von wirren Zeichen im Kommentarfeld im Fallbericht wurde korrigiert. (seit v14.5 SR-2)
* Erkennung von zirkulären Verweisen im Verzeichnisbaum
von Dateisystemen verbessert. (seit v14.5 SR-3)
* Viele kleinere Verbesserungen, einige kleinere Fehlerkorrekturen.
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Ein Update der Viewer-Komponent (v8.2) ist nun verfügbar
für Besitzer von Lizenzen für X-Ways Forensics mit aktueller
Update-Berechtigung. Beachten Sie bitte die unten genannten
noch bestehenden Bedenken gegenüber dieser Version. Das
Update ist verbunden mit den folgenden Änderungen laut Oracle:
* Concerning MS Office 2007, Word, Excel and PowerPoint,
there is now viewing support for more Office Art, including
line styles, fills, and shapes. Text Extraction of Smart Art
objects.
* Concerning Star Office / Open Office Calc 2.x / 8.0 and 6.0:
Extends support for viewing and transformation of Calc 2.x /8.0 and 6.0 beyond text only. This filter now supports character
attributes (bold, underlined, color) and paragraph attributes
(alignment, tabs, spacing, borders, hidden, revisions). It
does not yet support embedded graphics.
* Concerning Star Office / Open Office Writer 2.x / 8.0 Embedded
graphics: Supports viewing and conversion of embedded graphics
in Writer 2.x / 8.0 except for draw objects in Star Office.
* Supports the viewing Yahoo! Instant Messenger 8.x files.
* Fully verified support to view the 2007 versions of Outlook
and Exchange related formats: MSG, PST.
Des weiteren gab es folgende Änderungen, auf die wir
aufmerksam machen möchten:
* Die Anzeige von Bildern ist nun deutlich schneller.
* Wenn man eine Datei druckt und der Pfad in der Kopfzeile
(Platzhalter "%P") Umlaute oder wahrscheinlich andere Codepage-abhängige Zeichen aus anderen Sprachen enthielt, wurden diese
nicht richtig dargestellt. Dies wurde behoben.
* Bestimmte defekte HTML-Dateien verursachten bisher Probleme.
Die Viewer-Komponent konnte den oberen Teil darstellen, fror
X-Ways Forensics dann aber ein. Entsprechende Probleme
konnten auch beim Decodieren von defekten HTML-Dateien für
die logische Suche und fürs Indexieren auftreten. Dies
wurde behoben.
* Die Viewer-Komponente konnte beim Betrachten von defekten
oder abgeschnittenen OpenOffice-Dokumenten einfrieren. Dies
wurde korrigiert.
* In bestimmten .msg-E-Mail-Dateien war der Nachrichtenrumpf
in der Viewer-Komponente nicht lesbar. Es gab einen anklickbaren
Link, der ein neues Fenster öffnete, in dem der Nachrichtentext
in Schwarz auf sehr dunklem blauen Hintergrund dargestellt wurde,
schwerlich erkennbar. Dieselben Dateien konnten in MS Outlook
normal eingesehen werden. Dies wurde behoben.
* Es war nicht möglich, mit dem Suchbefehl in der Viewer-Komponente deutsche Umlaute oder andere Zeichen außerhalb
von 7-Bit-ASCII zu finden. Dies betraf reine Textdateien,
für deren Anzeige die Windows-Codepage ANSI 1252 ausgewählt
wurde, sowie bestimmte Dateitypen wie MS-Word-Dokument.
Dies wurde korrigiert.
* Bestimmte .eml-E-Mail-Dateien basierend auf bestimmten
Codepages (wie Japanisch ISO-2022-JP) konnten bisher nicht
richtig eingesehen werden. Dies wurde behoben.
* Eine weitere wichtige Änderung, wenn Sie X-Ways Forensics
und die Viewer-Komponente zur direkten Untersuchung eines
laufenden Systens verwenden möchten, ist, daß die Viewer-Komponente ihre Konfiguration und Einstellungen nun im
Windows-Profil (\Application Data\.oit) des angemeldeten
Benutzers statt wie zuvor in der Windows-System-Registrierung
ablegt. Um das Schreiben von Dateien auf den Datenträgern eines
Live-Systems, das Sie untersuchen möchten, zu verhindern, aktivieren Sie die Viewer-Komponente in X-Ways
Forensics nicht und stellen Sie sicher, daß sie nicht im
Unterverzeichnis \viewer von X-Ways Forensics vorhanden
ist (z. B. auf dem externen USB-Datenträger, von dem Sie
vorhaben, X-Ways Forensics zu starten), wo die Viewer-Komponent von X-Ways Forensics automatisch gefunden und
aktiviert werden könnte.
* Diese Version benötigt msvcr80.dll aus dem Microsoft
Visual C++ 2005 SP1 Redistributable Package. Dieses Package
kann heruntergeladen werden von
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=200b2fd9-ae1a-4a14-984d-389c36f85647&DisplayLang=en
(2,6 MB). Auf vielen Windows-Computern ist es bereit installiert unter C:\WINDOWS\WinSxS\x86_Microsoft.VC80.CRT_*.
Auf anderen Windows-Computern müssen Sie es installieren,
bevor Sie die Version 8.2 der Viewer-Komponente erfolgreich
laden können.
* Ansonsten extrahieren Sie einfach die Dateien, die zur
Viewer-Komponente gehören, in ein Verzeichnis Ihrer Wahl
und verweisen X-Ways Forensics auf dieses Verzeichnis unter
Optionen | Viewer-Programme.
WICHTIG: Einige wenige Dateien verschiedener Typen, die
in den Vorgängerversionen der Viewer-Komponente normal
eingesehen werden konnten, können nun in v8.2 nicht mehr
eingesehen werden und provozieren einen Ausnahmefehler vom
Typ 207 in X-Ways Forensics. Dies wird noch untersucht,
und wir werden Neuigkeiten dazu im Bereich Announcements
im Forum bekanntgeben, wenn sich etwas ergibt. Wegen dieses
Problems wird das Update einstweilen nur empfohlen, um von
der gestärkten Stabilität beim Decodieren von Text aus
defekten HTML- und OpenOffice-Dateien für logische Suchen
und das Indexieren zu profitieren. Ohne das Problem wäre
es äußerst empfehlenswert, das Update der Viewer-Komponente
zu installieren, wegen der diversen Korrekturen und
Verbesserungen. |
| #105: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 14.5 veröffentlicht
2. Nov. 2007 |
In dieser Ausgabe dieses Newsletters informieren wir Sie
über ein beachtenswertes Update, die Version 14.5.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote
unter http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Nächste allgemein zugängliche Schulungstermine in Köln:
"X-Ways Forensics", 20.-22. November 2007 (Warteliste)
"X-Ways Forensics", 4.-6. Dezember 2007 (Warteliste)
"X-Ways Forensics", 4.-6. März 2008 (neu, Plätze frei)
Details unter http://www.x-ways.net/training/index-d.html!
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Das Angebot der X-Ways AG mit ihrer Software X-Ways Forensics
hat den Zuschlag erhalten bei einer EU-weiten Ausschreibung
des ZKA über Software zur elektronischen Beweismittelsicherung
und -Auswertung. Der Umfang der Beschaffung beläuft sich auf
500-1000 Lizenzen zur großzügigen bundesweiten Ausstattung
nebst 4-jähriger Pflegeleistung. Durch die Entscheidung für
X-Ways Forensics ist die Behörde technisch auf der Höhe der
Zeit und spart dabei noch einen siebenstelligen Euro-Betrag.
Daß sich ein langjähriger Kunde nun komplett mit unserer Software
ausstattet, freut uns sehr und beweist das langfristige Vertrauen in unsere Lösungen.
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Was ist neu?
* Das Lesen von Multi-Session-CDs und -DVDs geht nun merklich
schneller vonstatten, weil WinHex und X-Ways Forensics unbeschriebene Sektoren nun überspringen. Der Unterschied wird
z. B. beim Sichern, Hashen und Suchen auf solchen Datenträgern
deutlich.
* Im technischen Detailbericht werden jetzt weitere Informationen über optische Datenträger ausgegeben.
* Es ist jetzt möglich, RAID-Systeme zusammenzusetzen, die
aus bis 16 statt zuvor 10 Komponenten bestehen.
* Ein weiteres RAID-5-Muster wird nun unterstützt: Forward
Dynamic Parity, auch bekannt als Right Synchronous, einer der
vier in Software-RAIDs unter Linux verwandten Algorithmen.
Die anderen drei Linux-Algorithmen werden bereits von X-Ways
Forensics unterstützt.
* Möglichkeit, eine vom Standard abweichende Parity-Start-Komponente anzugeben. Z. B. verwenden RAID-Kontroller vom
Typ Intel SRCU42L eine andere Platte als Nr. 1 als Anfang
für das Parity in ihrem Forward-Parity-Muster.
* Wenn physische Superfloppy-Datenträger (unpartitioniert,
aus einem einzigen Volume bestehend) als .e01-Evidence-Files
gesichert werden, werden diese Dateien nun als Images von
logischen Volumes statt physischen Datenträgern gekennzeichnet. Dies vermeidet die unnötige Einbindung als zwei
Asservate, wenn ein solches Evidence-File einem Fall hinzugefügt wird.
* Im Fallbericht können Zellen von Berichtstabellen nun
optional Ränder und einen inneren Abstand vom Rand (Padding)
haben. Die in Berichtstabellen und im Protokoll verwendete
Schriftgröße ist nun benutzerkonfigurierbar. Sie können
Platz/Papier sparen, indem Sie Schriftgröße verringern
(z. B. 10 Punkte statt Standard 12 Punkte).
* Wenn Sie Berichtstabellen in den Bericht aufnehmen, werden
die Kommentarfelder nun nicht mehr abgeschnitten.
* .eml-Dateien in Berichtstabellen werden nun intern vom
Fallbericht aus mit einer .txt-Endung verlinkt, so daß man
sie direkt im Internet Explorer einsehen kann. (seit v14.4
SR-2)
* Es ist jetzt möglich, physische Asservate aus einem Fall
zu entfernen, ohne etwaige untergeordnete Asservate (Partitionen) zuvor zu entfernen.
* Ein "Speichern-unter"-Befehl ist jetzt auch für Fälle verfügbar. Das erlaubt das Speichern des aktuellen Falls unter
einem anderen internen Namen und/oder in einem anderen Verzeichnis. Dabei wird das gesamte Fallunterverzeichnis auch
mit kopiert. Dieser Befehl kann auch dann aufgerufen werden,
wenn ein Fall vom Benutzer als schreibgeschützt geöffnet wurde,
sofern dies freiwillig geschah und nicht wegen eines Paßwortschutzes.
* Beim Arbeiten mit einem schreibgeschützt geöffneten Fall
wird der Benutzer nun an den Schreibschutz erinnert, wann
immer das Autosave-Intervall abläuft oder ein Asservat
geschlossen wird, in dessen Datei-Überblick Änderungen vorgenommen wurden. Dies ist nützlich, wenn man sich unbeabsichtigt im Schreibschutz-Modus befindet, nachdem man etwa
einen nicht sauber geschlossenen Fall schreibgeschützt
geöffnet hat, ohne die Konsequenzen zu verstehen.
* Ein Container kann nun optional den Namen seines Erstellers
speichern. Die interne Bezeichnung eines Containers kann
nun 63 statt zuvor 31 Zeichen lang sein. Ein Container merkt
sich nun intern sein Erstellungsdatum und das Datum seiner
letzten Änderung.
* Benutzerdefinierte Metadaten in OLE2-Dateien, wie sie z. B.
beim Export von Dokumenten aus OpenOffice im MS-Office-Format
erzeugt werden, können nun im Detail-Modus eingesehen werden.
Es werden neuerdings außerdem weitere OLE2-Metadaten und
insbes. weitere Metadaten aus MS-Word-Dokumenten extrahiert.
* Die in Kommentare übernehmbaren Metadaten werden nun maßgeschneideter ausgewählt. Auch Metadaten aus .mdi-Dateien
(MS Office Document Imaging) und .wri (Windows Write) können
nun extrahiert werden. Metadaten weiterer Dateiformate werden
in v14.6 unterstützt werden.
* Möglichkeit, den Verzeichnis-Browser und die Datei-Vorschau zu nutzen, während das Erweitern des Datei-Überblicks noch
andauert, um vorläufige Ergebnisse einzusehen (z. B. zu
überprüfen, ob die für die Datei-Header-Signatursuche
getroffenen Einstellung des gewünschten Effekt haben).
* Das Auflisten der zu einer besonders großen Datei gehörigen Cluster kann nun immens beschleunigt werden, indem man
die Cluster in der Mitte einer Reihe von zusammenhängenden
Cluster nicht mit auflisten läßt. Jede Auslassung wird durch
eine besondere Zeile in eckigen Klammern mit der Anzahl der
ausgelassenen Cluster angezeigt. Daß die Nummer des letzten
Clusters in einem Fragment aufgelistet wird, macht es
weiterhin einfach, zum Ende des Fragments zu navigieren.
Diese neue Option kann im Kontextmenü einer Cluster-Liste
gefunden werden und tritt beim nächsten Aufruf einer Cluster-Liste in Kraft.
* Die untere Wortlängengrenze beim Indexieren wurde von 3
auf 2 reduziert, um das Suchen nach 2 chinesischen Zeichen
zu ermöglichen (z. B. Namen).
* Es wurde ein Fehler behoben, der eine vollständige Index-Optimierung verhinderte, wenn dieser Vorgang zuvor abgebrochen worden war.
* Beim Erzeugen eines Containers fährt X-Ways Forensics nun
auch bei der "direkten" Füllmethode im Fall eines Lesefehlers
mit der nächsten Datei fort und berichtet lediglich, welche
Dateien nicht kopiert werden konnten. (seit v14.4 SR-1)
* Beim Extrahieren von Thumbails aus thumbs.db-Dateien ist
X-Ways Forensics nun robuster (seit v14.4 SR-2).
* Eine Instabilität im Zusammenhang mit besonders langen
Pfad wurde aus der Welt geschafft. (seit v14.4 SR-2)
* Die Zeitstempel für Zugriff und letzte Änderung waren beim
Einsehen von Windows Link-Dateien (.lnk) vertauscht. Dies
wurde behoben (seit v14.4 SR-2).
* Ein Datei-Caching-Problem unter Windows Vista beim Arbeiten mit großen Image-Dateien wird jetzt vermieden. (seit
v14.4 SR-2)
* Wenn nur Hautfarbenanteile berechnet wurden und sonst seit
dem Öffnen des Asservats nichts im Datei-Überblick geändert
wurde, hat X-Ways Forensics die Hautfarbenanteile beim
Schließen des Asservats nicht gespeichert. Dies wurde behoben. (seit v14.4 SR-2)
* Ein Längenfehler bei der Suchtreffervorschau für DBCS-Codepages wurde behoben. (seit v14.4 SR-3)
* Nach Auskunft von Oracle, wird die Version 8.2 der Viewer-Komponente in
den nächsten Tagen veröffentlich. Wenn verfügbar, werden Sie eine Nachricht
im Bereich "Announcements" des Forum sehen
(http://www.x-ways.net/cgi-bin/discus/show.cgi?tpc=1&post=11065) und einen
Hinweis in Form eines Datums in den Download-Instruktionen von
http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html.
* Diverse kleinere Verbesserungen. |
| #104: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 14.4 veröffentlicht
20. Sept. 2007 |
In dieser Ausgabe dieses Newsletters informieren wir Sie
über ein beachtenswertes Update, die Version 14.4.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote
unter http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Nächste allgemein zugängliche Schulungstermine in Köln:
"X-Ways Forensics", 20.-22. November 2007 (Warteliste)
"X-Ways Forensics", 4.-6. Dezember 2007 (Plätze frei)
Details unter http://www.x-ways.net/training/index-d.html!
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Was ist neu?
* Es ist nun möglich, E-Mails und eingebettete Dateien aus
AOL-PFC-Dateien zu extrahieren (nur mit forensischer Lizenz).
Beachten Sie, daß solche Dateien, wenn sie keine Dateinamenserweiterung haben, nur über die Signaturprüfung als PFC-Dateien erkannt werden.
* In MHT-Web-Archive eingebettete Dateien können nun extrahiert werden, wenn Sie ";*.mht"
an die Reihe von Dateinamensmasken für die E-Mail-Extraktion anhängen. (nur
mit forensischer Lizenz)
* Im Details-Modus werden nun NTFS-Zugriffsberechtigungen
angezeigt.
* Die Interna des NTFS-Dateisystem-Journals $LogFile können
nun mit dem Einsehen-Befehl und im Vorschaumodus betrachtet
werden.
* Ebenso können nun Windows-Prefetch-Dateien bequem eingesehen
werden.
* Für NTFS-Partitionen werden im technischen Detailbericht
nun die Volume-GUID, die NTFS-Versionsnummer und die Volume-Flags angezeigt.
* Die für Windows-Verknüpfungsdateien (.lnk) angezeigten
MAC-Adressen sind nun definitiv MAC-Adressen. Das Datum und die Uhrzeit der Erzeugung der Object-ID des Ziels
werden jetzt auch angezeigt. Volume-ID, Ursprungs-Volume-ID und Object-ID werden nun in spezieller GUID-Notation
angezeigt.
* Es wurde eine Möglichkeit eingeführt, um Metadaten von
Dateien in die Kommentarfelder der ausgewählten Dateien zu
kopieren oder anzuhängen, wenn man Kommentare editiert. Das
erlaubt es später, nach diesen Metadaten mit dem Kommentarfilter zu filtern, die Metadaten mit dem Befehl "Liste
exportieren" zu exportieren sowie sie mit einer Berichtstabellen in den
Fallbericht auszugeben. (nur mit forensischer Lizenz) Metadaten können aus Windows-Verknüpfungsdateien (.lnk), OLE2-Verbunddateien (z. B. MS Office vor
2007), alternativen Datenströmen und .shd-Drucker-Spool-Dateien extrahiert werden. Weitere Dateitypen werden
künftig noch hinzukommen.
* Die Puffergröße für Kommentare im Fallbericht wurde
erhöht. Zeilenumbrüche in Kommentaren werden nun für den
Fallbericht in HTML-Zeilenumbrüche konvertiert.
* Mehr Platz für die vom Anwender zu Dateien hinterlegten
Kommentare beim Drucken mit Deckblatt.
* Es ist jetzt möglich, die Dateien im Datei-Überblick
eines Asservats an einen externen Virenscanner zu schicken.
(nur mit forensischer Lizenz) Infizierte Dateien werden
einer Berichtstabelle namens "Virenverdacht" hinzugefügt.
Den Befehl dazu finden Sie im Specialist-Menü, Details
dazu in der Programmhilfe.
* Es ist jetzt möglich, Berichtstabellenverknüpfungen beim
Erstellen eines Containers mit zu exportieren, so daß der
Empfänger Klassifikationen wie "Wichtig", "Rechnung",
"Familie", "Kipo vermutet", "Bombenbau" usw. direkt sieht,
wenn er den Container seinem Fall hinzufügt.
* Dateien, die mit Hilfe der Hash-Datenbank als irrelevant erkannt wurden,
können nun optional von weiteren Erweiterungen des Datei-Überblicks ausgeschlossen werden, um Zeit
zu sparen und die Aufnahme weiterer (z. B. eingebetteter)
irrelevanter Dateien in den Datei-Überblick zu verhindern.
Dies hat sofortige Wirkung, wenn der Abgleich mit der Hash-Datenbank zeitgleich mit anderen Optionen wie Hautfarben-Berechnung, Suche nach eingebetteten Bildern usw. durchgeführt wird.
* In einer Suchtrefferliste ist es nun möglich, Dateien,
die ausgewählte Suchtreffer enthalten, automatisch in
Unterverzeichnisse herauszukopieren, die nach dem jeweiligen
Suchbegriff benannt sind. Dazu stellen Sie den Schalter
"Incl. vollständigen Pfad kopieren" auf seinen neuen
dritten Auswahlzustand.
* Es gibt einen neuen Befehl im Untermenü "Position" des
Kontextmenü in der Suchtrefferliste einer Partition, mit
dem Sie die Suchtrefferliste bequem verlassen und direkt
zu der rechts angeklickten Datei in ihrem Verzeichnis
navigieren können, um dort nach weiteren, ähnlich relevanten
Dateien zu fahnden.
* Suchtreffer, die auf der Codepage 1251 (Kyrillisch) basieren, werden nun
in der Suchtrefferliste korrekt dargestellt. (seit v14.3 SR-5)
* Das manuelle Vermischen verschiedener .xfi-Index-Dateien
im selben Index-Unterverzeichnis (undokumentiertes Feature)
funktioniert nun verläßlich. Damit können Sie z. B. mehrere
Indexe verwenden, die auf demselben Zeichensatz basieren,
wie etwa einen Index von Wörtern (a-zA-Zäöüß) und einen
von Zahlen (0-9), und beide gleichzeitig durchsuchen. (seit
v14.3 SR-4)
* Leere Indexe ohne Wörter werden nicht mehr als .xfi-Dateien gespeichert. Dadurch gibt es keine nervenden
Fehlermeldungen bezüglich leerer Indexe bei der Index-Suche mehr. Der Index eines Asservats kann z. B. dann leer
sein, wenn man nur markierte Dateien hat indexieren lassen
und die markierten Dateien überhaupt keinen Text enthalten,
eine Größe von 0 Bytes haben usw.
* Es ist jetzt möglich, optional Teilworte bei einer Index-Suchen zu suchen, die vom Asservatüberblick aus gestartet
wurde. Die Option zum Einbeziehen von Teilworten in Indexe
funktionierte in der ursprünglichen 14.3-Version nicht für
Unicode. Dies wurde mit v14.3 SR-1 behoben.
* In Indexen, die mit Teilwortoption von 14.3 SR-1 und
später erzeugt wurden, kann X-Ways Forensics nun optional
dennoch nur nach ganzen Wörtern suchen (genauer gesagt nach
Wortanfängen). Dies verhindert, daß Sie z. B. "Platte" in
"Tischplatte" finden. Nützlich, wenn Sie zu viele Treffer
in zusammengesetzten Wörtern finden und sich mehr für den
Suchbegriff als ganzes Wort interessieren.
* Es wurde ein Fehler behoben, der bei einer Index-Suche
vom Asservatüberblick aus auftreten konnte. Ein weiterer
Fehler, der unter bestimmten Umständen beim Beginn des
Indexierens auftreten konnte, wurde ebenfalls aus der
Welt geschafft.
* Möglichkeit, ausgewählte Dateien als Hex-Werte in GREP-Notation zu kopieren, z. B. um nach ihnen mit der Parallelen Suche zu suchen.
* Unter Windows Vista wird die abgekoppelte untere Hälfte eines
Datenfensters beim Wiedereingliedern in das Hauptfenster nicht mehr unsichtbar.
* Beim Extrahieren eingebetteter JPEG-Dateien aus anderen
Dateien ist X-Ways Forensics nun strenger, wenn es
entscheiden muß, was tatsächlich ein JPEG-Bild ist und
was nur ähnlich anfängt.
* Die Ausgabe von Verzeichnissen in einer rekursiven
Ansicht ist nun eine 3-stufige Option. Im mittleren Zu-
stand werden echte Verzeichnisse nicht ausgegeben, aber
Archive, die wie Verzeichnisse behandelt werden, schon.
* Der bei der internen Datei-Header-Signatursuche eingesetzte Algorithmus erkannt nun auch die ursprüngliche
Größe von Outlook-PST-Dateien, AOL PFC, Prefetch, EMF und
SPL-Dateien automatisch.
* Möglichkeit, weitere Sessions auf einer Multisession-CD, die von Roxio-Software gebrannt wurde, mit der
intensiven Dateisystem-Datenstruktursuche zu finden, wenn
CDFS nicht mit UDF koexistiert.
* X-Ways Forensics versteht nun bestimmte dynamische
Platten, die von Windows Vista auf eine Weise erzeugt
wurden, die mit früheren Windows-Versionen nicht kompatibel ist.
* Volle Unterstützung von NTFS-Partitionen mit exotischen
FILE-Record-Größen (seit v14.3 SR-5).
* Sollte die Viewer-Komponente beim Decodieren des Textes
einer Datei für die logische Suche oder für das Indexieren
einfrieren, fährt X-Ways Forensics nun nach Ablauf eines
Time-Outs mit der nächsten Datei fort, und fügt die problematische Datei einer Berichtstabelle namens "Text nicht
decodierbar" hinzu.
* Eine japanische Übersetzung der Benutzeroberfläche von
X-Ways Forensics ist nun von der japanischen Firma "Data
Recovery Center" erhältlich.
* Die Maximalzahl von Berichtstabellen in einem Fall wurde
von 64 auf 100 erhöht.
* Frühere Versionen von X-Ways Forensics überließen es dem
Benutzer, darüber zu entscheiden, ob im partitionierten
Bereich von physischen, partitionierten Asservaten bei der
Erweiterung des Datei-Überblicks nach Datei-Header-Signaturen
gesucht werden sollte. Diese Option wurde entfernt, und
die Suche wird nun im partitionierten Bereich nur innerhalb der Partitionen
selbst vorgenommen, um unnötige Doppeltauffindungen zu vermeiden.
* Weitere Einschränkungen der reduzierten Benutzeroberfläche
von X-Ways Investigator können nun für bestimmte Benutzer
auch dann individuell festgelegt werden, wenn sich mehrere
Benutzer eine Installation teilen, indem man Kopien der
Datei "investigator.ini" anlegt und sie "investigator *.ini"
nennt, wobei * der Name des betreffenden Benutzers ist, für
den diese jeweiligen Einstellungen gelten sollen.
* X-Ways Investigator erlaubt es nicht mehr, einen Fall zu
öffnen, dessen Fallverzeichis nicht mehr existiert (z. B.
weil nur die Falldatei umbenannt wurde und nicht analog
das zugehörige Fallverzeichnis). WinHex und X-Ways Forensics
erlauben dies weiterhin nach Rückfrage, für Notfälle.
* Diverse kleinere Verbesserungen und Fehlerkorrekturen.
* X-Ways Forensics ist nun beim Einlesen von abgeschnittenen
FAT-Partitionen in unvollständigen Image-Dateien weniger
empfindlich. (seit v14.3 SR-1)
* Neue Verzeichnis-Icons. Ein gesondertes Icon für gelöschte
Partitionen im Fallbaum und im Asservat-Überblicksfenster.
(seit v14.3 SR-3)
* Möglichkeit, das Protokoll eines Falls aus X-Ways Forensics
heraus zu löschen. (seit v14.3 SR-3)
* Das Java-Datums- und Zeit-Format richtet sich nun nach der
Big-Endian-Option des Daten-Dolmetschers. Dieses Format kann
in Little-Endian im BlackBerry-Speicherabzügen gefunden
werden. Früher war es im Daten-Dolmetscher einfach immer auf
Big-Endian-Philosophie bezogen, wie in Java üblich. (seit
v14.3 SR-4)
* Ein Fehler wurde behoben, der das Öffnen bestimmter extrem
stark fragmentierte alternative Datenströme in NTFS verhinderte.
(seit v14.3 SR-4)
* Ein Aktualisierungsproblem bei der Anzeige des Asservat-Übersichtsfensters wurde behoben. (seit v14.3 SR-4)
* Die Definitionen in File Type Signatures.txt und File Type
Categories.txt wurden leicht geändert, so daß ausführbare
Dateien aus der Unix/Linux-Welt nun den Typ "elf" statt "elfexe"
haben, und Event-Log-Dateien von Windows Vista nun den Typ
"evtx" statt "elf". (seit v14.3 SR-4)
* Es wurde ein Fehler behoben, der unter ganz besonderen
Umständen die Anzeige von existierenden Partitionen als
gelöschte Partitionen zur Folge hatte (seit v14.3 SR-6). |
| #103: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 14.3 veröffentlicht
30. Juli 2007 |
In dieser Ausgabe dieses Newsletters informieren wir Sie über ein
beachtenswertes Update, die Version 14.3.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und Details zur
Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote unter
http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
-------------------------------------------------------------
Nächste allgemein zugängliche Schulungstermine in Köln:
"X-Ways Forensics", 10.-12. September 2007 (Warteliste)
"Dateisysteme FAT, NTFS, Ext2/Ext3/Ext4", 13.+14. September 2007 (2 Plätze
frei)
"X-Ways Forensics", 20.-22. November 2007 (4 Plätze frei)
Details unter http://www.x-ways.net/training/index-d.html .
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Was ist neu?
* Die Indexierungsfunktionalität wurde deutlich erweitert. Es
ist jetzt möglich, Text sowohl in Codepages mit 1 Byte pro
Zeichen als auch in Unicode zu indexieren! Auch ist es möglich,
bis zu drei solcher Indexe pro Asservat vorzuhalten (z. B.
kyrillische Zeichen einmal indexiert in Unicode und in zwei
kyrillischen Codepages). Mehrere Indexe, wenn gewählt, werden in dieser
Version nacheinander erzeugt, aber Benutzerinteraktion ist nur einmal am Anfang erforderlich. Die Index-Suche
sucht in allen erstellten Indexes eines Asservats auf einmal.
Da nun Unicode bei der Indexierung unterstützt wird, werden
die zu indexierenden Zeichen als Unicode-Zeichen eingegeben,
und X-Ways Forensics ermöglicht es Ihnen, Alphabete von mehr
als 22 Sprachen bequem auszuwählen. Derzeit sind die meisten
europäischen und viele asiatische Sprachen vordefiniert.
Bitte beachten Sie, daß es in der Verantwortung des Benutzers liegt, eine
geeignete Codepage auszuwählen, und Teilwortindexierung einzuschalten, wenn die Wörter in der zu indexierenden Sprache nicht durch Leerzeichen voneinander getrennt
sind (z. B. in Thai).
* Es ist nun optional möglich, einen Index zu erstellen, der
Groß- und Kleinschreibung unterscheidet. Dies ist z. B.dann nützlich, wenn Sie den Index mit der Absicht erzeugen,
eine Wortliste für einen individuell angepaßten Wörterbuch-Angriff zu verwenden.
* Sie können eine Zeichenersetzungsliste in Unicode definieren,
die bestimmte zu indexierende Buchstaben als andere Buchstaben
indexiert (z. B. das "é" mit Accent einfach wie ein normales
"e"). Dies erlaubt es Ihnen, bestimmte Varianten in der
Schreibweise mit einer einzigen Index-Suche zu finden, z. B.
den Namen "René"/"Rene" mit einer der beiden Schreibweisen.
* Die Optimierung verschmilzt .xfi-Dateien nun nicht mehr
über die 2-GB-Grenze hinaus. Das ermöglicht es, diese Dateien
in konventionellen Zip-Archiven zu archivieren (wenn Sie
z. B. einen Fall von X-Ways Forensics aus archivieren und
Index-Dateien dafür mit auswählen). Generell ist der Schritt
der Optimierung nun deutlich schneller als in früheren
Versionen.
* Der Details-Modus wurde deutlich erweitert, und zwar für
OLE2-Dateien (etwa MS-Office-Dokumente vor Version 2007)
und .shd Drucker-Spool-Dateien, deren Metadaten er nun anzeigt. Für
MS-Office-Dokumente sehen Sie oft weitere Zeitstempel (z. B. wann zuletzt gedruckt), Betreff, Verfasser,
Organisation, Schlüsselwörter, akkummulierte Bearbeitungszeit,
u. v. a. m.
* Sie können ab sofort eine detaillierte Aufstellung des
Inhalts von Windows-Verknüpfungsdateien (.lnk) sehen, wenn
Sie sie im Vorschaumodus betrachten oder in einem separaten
Fenster einsehen. Diese Aufstellung kann Folgendes enthalten:
Pfad, Name, Größe und Zeitstempel der referenzierten Datei;
Volume-Label und Seriennummer, Datenträgertyp, Icon-Datei,
Verknüpfungsbeschreibung, MAC-Adresse u. v. a. m.
* Beim Erweitern des Datei-Überblicks und Überprüfen des
wahren Dateityps laut Signatur warnt X-Ways Forensics jetzt,
wenn es MS-Office-Hybriddateien findet, genauer gesagt verschmolzene MS-Word- und Excel-Dokumente, die in beiden
Applikationen geöffnet werden können und dabei unterschiedliche Inhalte
zeigen. Ein Hinweis darauf wird im Nachrichtenfenster angezeigt, und detektierte Dateien werden mit einer
besonderen Berichtstabelle verknüpft. MS-Office-Hybriddateien
sind ein raffinierter Versuch, den Inhalt eines der beiden
verschmolzenen Dokumente zu verstecken.
* Möglichkeit, CDs/DVDs in externen optischen Laufwerken
als physische Datenträger zu öffnen.
* Die chinesische Übersetzung wurde auf den neuesten Stand
gebracht. Außerdem werden nun bei aktiver chinesischer
Sprache mehr Elemente der Benutzeroberfläche tatsächlich in
chinesischen Schriftzeichen angezeigt wenn die chinesische
Codepage gar nicht die in Windows aktive Codepage ist
(sofern Unterstützung für ostasiatische Sprachen installiert
ist).
* Zusätzliche Hash-Kategorie-Filter wurden eingeführt:
Nur irrelevante Dateien ausgeben, nur unbekannte Dateien
ausgeben.
* In neu erstellten Datei-Überblicken werden Dateien und
Verzeichnisse auf NTFS-Partitionen nun mit einem großen "I"
in der Attributsspalte kenntlich gemacht, wenn sie eine
Object-ID besitzen.
* Wenn eine Datei nicht in einen Container kopiert werden
kann, z. B. beim indirekten Befüllen, weil ein Antiviren-Tool die Datei abfängt und ihr Vordringen in den Container
verhindert, wird diese Datei nun einer besonderen Berichtstabelle hinzugefügt, so daß es leicht fällt, diese Dateien
herauszufiltern und separat zu behandeln.
* Möglichkeit, bestimmte Registry-Dateien von Windows Vista
einzusehen, die zuvor nicht geladen werden konnten.
* Unicode-Suchtreffer können nun im Vorschaumodus in Dokumenten hervorgehoben werden auch wenn sie Nicht-ASCII-Zeichen
enthalten.
* Die Suchbegriffsliste hat nun ein Kontextmenü, von dem aus
man Suchbegriffe löschen kann. Nützlich für Benutzer von
MacBooks, die keine Entf-Taste haben.
* Die Suchtrefferliste wird beim Aufruf von Suchen | Text
suchen ohne die Option, Suchtreffer aufzulisten, nicht mehr
geschlossen.
* Es ist jetzt möglich, logische Suchen mitzuprotokollieren,
so daß wenn z. B. Text aus einer bestimmten beschädigten
Datei nicht extrahiert werden kann und das Programm abstürzt,
Sie leicht deren interne ID der Datei "search.log" entnehmen
und die Datei bei einem erneuten Versuch auslassen können.
* Beim Ersetzen eines partitionierten Asservats durch ein
(anderes) Image, werden die davon abhängigen Asservate (die
Partitionen) nun ebenfalls automatisch durch dasselbe Image
ersetzt.
* Es wurde ein Fehler behoben, der beim Ersetzen eines Asservats durch ein (anderes) Image unter bestimmten Umständen
nach dem Erstellen eines technischen Detailberichts auftreten
konnte. (seit v14.2 SR-5)
* Die Viewer-Komponente wurde aktualisiert. Nur eine Datei
hat sich tatsächlich geändert. Dieser Patch behebt einen
Fehler, der mit bestimmten Visio-Dokumenten (.vsd) auftreten
konnte. Es wird empfohlen, die Viewer-Komponente neu herunterzuladen und zu installieren, wenn Sie Visio-Dokumente
einsehen möchten oder ihren Text bei der logischen Suche
oder bei der Indexierung decodieren lassen.
* Das Nachrichtenfenster kann nun minimiert, maximiert und
wiederhergestellt werden.
* Das Dialogfenster "Allgemeine Optionen" wurde neu organisiert. In diesem Fenster wird nun das Ersatzmuster für nichtlesbare Sektoren definiert. Diese Option wurde aus dem
Dialog "Datenträger-Sicherung" entfernt, weil sie das Verarbeiten von defekten Sektoren überall im Programm beeinflußt.
* Wenn die Betreffzeilen von extrahierten E-Mails nicht auf
der Codepage basieren, die gegenwärtig in Windows aktiv ist,
werden sie u. U. nicht korrekt angezeigt. X-Ways Forensics
kann nun versuchen, den Betreff wie in der Spalte "Name"
angezeigt zu reparieren, wenn Sie für die Bearbeitung dieses
Falls geeignete Codepages in den Falleigenschaften definieren.
Um diese Sonderbehandlung zu vermeiden, wählen Sie dort
einfach die ohnehin in Windows aktive Codepage zweimal aus.
* Diverse kleinere Verbesserungen, u. a. die Extraktion von
E-Mails betreffend, und Fehlerkorrekturen.
* Es wurde ein Fehler behoben, der dazu führte, daß beim
Kopieren von Dateien und Verzeichnissen unter bestimmten
Umständen Internet-Explorer-Fenster geöffnet wurden. (seit
v14.2 SR-3)
* Ein Fehler wurden behoben, der in der chinesischen Version
von X-Ways Forensics nach einer intensiven Dateisystem-Struktursuche doppelte Datei-Auflistungen zur Folge hatte.
(seit v14.2 SR-4)
* Ein Fehler wurde behoben, der dazu führte, daß bestimmte
Operationen im Verzeichnis-Browser (Kopieren und Erzeugen
eines Hash-Sets) unvollständig abgebrochen wurden, wenn auf
eine rekursive Ansicht angewandt, die als Verzeichnisse
behandelte Archive enthielt. (seit v14.2 SR-5)
* Bestimmte Ausnahmesituationen werden nun verhindert, die
beim Verarbeiten von defekten Daten in NTFS FILE-Records
auftreten konnten. (seit v14.2 SR-5). |
| #102: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 14.2 veröffentlicht
20. Juni 2007 |
In dieser Ausgabe dieses Newsletters informieren wir Sie über ein größeres
Update, die Version 14.2.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und Details zur
Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote unter
http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Nächster allgemein zugänglicher Schulungstermin in Köln:
"X-Ways Forensics", 10.-12. September 2007 (wieder 1 Platz frei!)
"Dateisysteme FAT, NTFS, Ext2/Ext3/Ext4", 13.+14. September 2007
Details unter http://www.x-ways.net/training/koeln.html
und http://www.x-ways.net/training/index-d.html .
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Was ist neu?
* Bessere Unterstützung von Systemen mit mehreren Monitoren. Einige
Anzeigeprobleme wurden behoben, und Dialog- und Meldungsfenster werden nun
immer zentriert im WinHex-Hauptfenster dargestellt, außer für den Fall daß
sie dann zwischen zwei Bildschirmen aufgeteilt werden müßten (wenn das
Hauptfenster zwei Bildschirme umfaßt). In diesem Fall werden sie auf dem
Hauptbildschirm zentriert.
* Es ist nun möglich die untere Hälfte des Datenfensters (im Sektoren-Modus,
Datei-Modus, Vorschau, Galerie usw.) vom Datenfenster zu lösen, indem man
die drei Punkte links vom Sektorenschalter anklickt. Dann kann diese Hälfte
frei verschoben und in der Größe geändert werden. Bei Mehrmonitorsystemen
ist es möglich, diesen Teil der Benutzeroberfläche auf einen anderen
Bildschirm zu schieben und ihn dort sogar zu maximieren!
* X-Ways Forensics informiert nun über den SMART-Status von
[S]ATA-Festplatten (wenn verbunden über [S]ATA) als Teil des technischen
Detail-Berichtes. Dies ist nützlich, um sowohl seine eigene Festplatte als
auch die eines Beschuldigten zu überprüfen. Z. B. erfährt man, wie oft und
wie lange eine Festplatte benutzt wurde und ob fehlerhafte Sektoren erkannt
und durch Ersatzsektoren ersetzt wurden. Wenn eine Festplatte einem
Beschuldigten zurückgegeben werden muß und dieser behauptet, Sie hätten die
Platte beschädigt, weil sie nun fehlerhafte Sektoren habe, so können Sie
anhand des Detail-Berichts belegen, in welchem Zustand die Platte
ursprünglich war. Wenn Sie sehen können, daß fehlerhafte Sektoren bereits
ausgetauscht wurden, bedeutet das auch, daß mit den entsprechenden
technischen Mitteln zusätzliche Daten aus den ausgetauschten
wiederhergestellt werden könnten.
* Wenn eine Datenträgersicherung erstellt wird, wird der SMART-Status einmal
zu Beginn (im Rahmen des technischen Detail-Berichts) und einmal am Ende des
Vorgangs abgefragt. Daran kann man ablesen, ob sich der Zustand der Platte
währenddessen ggf. weiter verschlechtert hat. Zum anderen läßt sich dann
bestimmen, in welcher Maßeinheit die "Power on time" angegeben ist, denn
diese kann hersteller- und modellabhängig etwas anderes (kleineres) als
Stunden sein.
* Es wurde ein neuer Modus "Details" eingeführt. Dieser zeigt für eine
einzelne ausgewählte Datei alle Informationen aus allen Spalten des
Verzeichnis-Browser, inklusive der gerade nicht sichtbaren Spalten. (nur für
forensische Lizenz)
Dies ist besonders nützlich, wenn z. B. der Pfad so lang ist, daß er nicht
vollständig in einer Spalte zu sehen ist, oder sogar nicht einmal in der
Tool-Tip-Anzeige. Zusätzlich erlaubt dies, einen selektierten Dateinamen
oder Pfad oder sonstige Daten in die Zwischenablge von Windows zu übertragen
(Kopieren-Befehl im Kontextmenü). In zukünftigen Versionen wird die Detailanzeige noch
für die Ausgabe zusätzlicher Informationen über eine Datei genutzt werden,
etwa deren interne Metadaten.
* Es wurde eine zusätzliche Verzeichnis-Browser-Spalte "Typ-Beschreibung"
eingeführt, die in der Regel den Namen der Anwendung, zu der die Dateiendung
gehört, anzeigt oder sagt, wofür die Dateiendung eine Abkürzung ist, oder
was auch immer als Hinweis in der Datei "File Type Categories.txt"
hinterlegt wurde. (nur forensische Lizenz) Falls dieselbe Dateiendung in der
Definitionsdatei mehrfach vorkommt, werden alle ihre Beschreibungen
angezeigt. Z. B. könnte .pm ein Perl-Modul, eine Pagemaker-Datei, eine
Pegasus-Datei oder eine X11-Pixmap-Datei sein.
Das Format der Datei File Type Categories.txt hat sich geringfügig geändert,
so daß Kategorie-Zeilen jetzt mit *** beginnen statt wie bisher mit
:aufsteigende Zahl:. Diese entlastet den Benutzer von der Pflicht, für eindeutige Kategorienummern sorgen zu müssen, und führt dazu, daß die
Kategoriegrenzen
leichter zu erkennen sind. Dieselbe Dateinamenserweiterung kann dabei
mehreren Dateityp-Kategorien zugeordnet werden. In einem solchen Fall zeigt
die Kategoriespalte nur eine Kategorie. Der Kategoriefilter funktioniert
aber dennoch.
* Noch eine weitere Spalte, genannt "Pixel", wurde eingeführt. (nur
forensische Lizenz) In dieser Spalte word die Größe von Bildern (=Breite mal
Höhe) in gerundeter Darstellung angezeigt. Die Abmessungen werden beim
Bestimmen des Hautfarbenanteils (HFA) oder beim Betrachten eines Bildes
(Vollbild, Vorschau oder Galerie) nebenbei ermittelt. Dies ist nützlich, um
z. B. zwischen kleinen Web-Site-Grafiken, die man sich beim Surfen im
Internet im Browser-Cache einfängt, und hochqualitativen digitalen Photos
unterscheiden zu können. Die Spalte ist auch mit einem Filter ausgestattet.
Damit kann man sich gezielt Bilder in einem benutzerdefinierten Größenbereich anzeigen lassen.
* Vorschaubilder können jetzt selbst dann erfolgreich aus thumbs.db-Dateien
extrahiert werden, wenn sie darin fragmentiert gespeichert sind. Die
ursprünglichen Dateinamen und Zeitstempel werden nun ebenfalls für diese
Vorschaubilder extrahiert. Dies ist insbesondere bedeutsam angesichts der
Tatsache, daß Vorschaubilder in der thumbs.db auch dann erhalten bleiben,
wenn
das dazugehörige Bild gelöscht wird. (nur forensische Lizenz)
* Es ist bei Befüllen eines Datei-Containers nun möglich, Hash-Werte der
kopierten Dateien zu berechnen und in dem Container abzuspeichern. Die
Hash-Werte werden direkt während des Übertragungsvorgangs von den vom
Quelldatenträger gelesenen Daten berechnet. Die Hash-Werte werden beim
Interpretieren des Datei-Containers automatisch in den Datei-Überblick
importiert.
* Es ist nun möglich, die bereits in einem Datei-Überblick enthaltenen
Hash-Werte mit der Funktion "Datei-Überblick erweitern" zu verifizieren.
Damit können Sie sich davon überzeugen, daß die Dateien sich seit dem
Erfassen vom Originaldatenträger nicht verändert haben. Sollten doch
Änderungen an Hash-Werten festgestellt werden, werden die betroffenen
Dateien zum komfortablen Einsehen einer speziellen Berichtstabelle
hinzugefügt
* Es gibt nun die Möglichkeit, nicht relevante und nicht benötigte Dateien
aus dem Datei-Überblick einfach zu entfernen. Dies bietet sich unter anderem
an für bedeutungslosen "Müll", der über die Signatursuche gefunden wurde.
Diese Funktion macht den Datei-Überblick effizienter in der Handhabung und
schont den Hauptspeicher (spielt bei Hunderttausenden solcher Dateien evtl.
eine Rolle). Zunächst müssen die betreffenden Dateien unterdrückt werden.
Danach können alle unterdrückten Dateien mittels eines neuen Schalters im
Verzeichnis-Browser-Optionen-Dialog endgültig gelöscht werden. Dies geht
jedoch nur bei einem Datei-Überblick, der mit v14.2 oder neuer erzeugt
wurde. Diese Funktion kann auch genutzt werden, um X-Ways Forensics Dateien
erneut per Signatursuche finden zu lassen, für die inzwischen eine neue
Standardgröße festgelegt wurde.
* Ein Datei-Überblick, der mit der Version 14.2 erzeugt oder bearbeitet
wurde, kann nicht mehr von früheren Versionen korrekt verarbeitet werden. Es
gibt jedoch Warnungen diesbezüglich in bestimmten Situationen.
* Möglichkeit, mittels eines neuen Befehls im Kontextmenü des
Verzeichnis-Browsers unterdrückte Dateien auszuwählen (sofern nicht
herausgefiltert). Dies ist nützlich, wenn
- man gezielt unterdrückte Dateien einsehen möchte (zuerst auswählen, dann
markieren, dann markierte und nicht markierte Objekte gruppieren)
- relevante Dateien bereits einer Berichtstabelle hinzugefügt wurden und
X-Ways Forensics Duplikate anhand ihrer Hashwerte unter diesen Dateien
unterdrücken soll, um den Bericht schlanker zu machen.
* Im Galerie-Modus warden jetzt der Pfad und der Name eines gewählten Bildes
in der Statusleiste angezeigt. Der Pfad enthält den Asservatennamen.
* Es besteht nun die Möglichkeit, eine parallele Suche mit einer zweiten
Codepage durchzuführen. (nur forensische Lizenz) Dies ist nützlich, wenn man
nach Suchbegriffen sucht, die Nicht-7-Bit-ASCII-Zeichen enthalten. Sucht man
z. B. zusätzlich zu der für Deutsch typischen Windows-Codepage 1252
(Lateinisch 1) auch in UTF-8, macht das die Decodierung des Textes z. B. in
XML-Dateien (MS Office 2007 usw.) überflüssig. Diese Option einer zweiten
Codepage ist nicht von Bedeutung, wenn ohnehin nur nach 7-Bit-ASCII-Text
gesucht wird (also z. B. ohne deutsche Umlaute, ohne ß usw.), wenn also auch
das Decodieren von XML-Dateien keinen weiteren Nutzen brächte.
* Die Auswirkungen der Verwendung der GREP-Option im Dialogfenster für die
parallele Suche sind nun klarer. Es entfallen u. a. die
Codepage-Übersetzungsoptionen.
* Bei der Anzeige von Suchtreffern in einer bestimmten Codepage mit ihrem
Kontext wandelt X-Ways Forensics den Text nun in Unicode um, so daß die
Darstellung von der Codepage unabhängig ist und auch dann korrekt ist, wenn
die dem Suchtreffer zugrundeliegende Codepage gar nicht die aktive Codepage
in dem Windows-System ist, auf dem X-Ways Forensics ausgeführt wird!
* Beim Anzeigen der Suchtreffer im Vorschaumodus kann es passieren, daß der
Suchtreffer nicht hervorgehoben warden kann, weil er in den Metadaten der
Datei liegt. Diese können von der Viewer-Komponente nicht dargestellt
werden. X-Ways Forensics bietet in einem solchen Fall neuerdings automatisch
an, zum Datei-Modus zu wechseln.
* Möglichkeit, Text aus diversen Codepages nach Unicode und umgekehrt zu
konvertieren, mit denen Optionen unter Bearbeiten | Konvertieren.
* Beim Arbeiten mit Roh-Images besteht jetzt die Möglichkeit, eine
alternative Sektorgröße anzugeben. Dazu muß die Umschalt-Taste gedrückt
gehalten werden. Danach muß – wie in früheren Versionen - eine Angabe zur
Natur der Image-Datei gemacht werden (ob partitionierter physischer
Datenträger oder Partition). Wird
die Umschalt-Taste dann weiterhin gedrückt, kann die Sektorgröße angegeben
werden. In älteren Versionen wurden bereits implizite Sektorgrößenangaben
dem FAT- oder NTFS-Bootsektor entnommen, und bei .e01 Evidence-Dateien ist
die Sektorgröße in den Metadaten der Datei spezifiziert.
* Es besteht nun die Möglichkeit, die internen IDs der verarbeiteten Dateien
sowohl beim Erweitern des Datei-Überblicks als auch beim Indexieren zu
protokollieren. Die entsprechenden Dateien heißen RVS.log und Indexing.log
und werden im Metadatenverzeichnis des Asservats erzeugt. Sollte eine
defekte Datei in X-Ways Forensics zu einem Absturz führen in der Art, daß
das Hauptfenster weiß bleibt oder ganz geschlossen wird, kann die
Protokolldatei die verursachende Datei offenbaren, so daß diese beim
nächsten Versuch ausgelassen werden kann.
* Bislang konnten beschädigte OpenOffice2-Writer-Dokumente (.odt) den
dateiformatspezifischen Verschlüsselungstest im Ausnahmefall komplett
einfrieren. In solchen Fällen wird jetzt nach Ablauf eines Timeouts
abgebrochen.
* Das Redewendung "Wasch mich, aber mach mich nicht naß" trifft oft zu, wenn
Benutzer von X-Ways Forenscis Archive wie Verzeichnisse behandeln lassen und
sich dann wundern, daß sie diese Archive dann nicht wie andere Dateien aus
einem Asservat herauskopieren können oder daß diese Archive nicht in der
rekursiven Auflistung erscheinen (Option "Rekursiv auch Verz. mit ausgeben"
deaktiviert). Für das letztgenannte "Problem" gibt es jetzt eine Lösung:
Archive, die wie Verzeichnisse behandelt werden, werden jetzt nicht mehr
abhängig von dieser Option von der rekursiven Auflistung ausgeschlossen.
Außerdem werden sie nicht mehr zusammen mit den Verzeichnissen gruppiert,
und Filter werden selbst bei aktivierter Option "Archivdateien wie
Verzeichnisse behandeln" auch auf Archive angewandt.
Eine mögliche "Lösung" für das Kopierproblem: Man kann die Behandlung als
Verzeichnisse in Specialist | "Datei-Überblick erweitern" nachträglich
wieder deaktivieren, oder man kann ein zu kopierendes Archiv öffnen
(Öffnen-Befehl im Verzeichnis-Brower-Kontextmenü) und dann mit Datei |
Speichern unter speichern.
Beachten Sie bitte, daß es nie zwingend erforderlich war, Archive wie
Verzeichnisse behandeln zu lassen. Sind die Dateien in Archiven einmal dem
Datei-Überblick hinzugefügt worden, sind sie in jeder rekursiven Auflistung
enthalten (es sei denn, ein Filter verhindert dies), unabhängig davon, ob
Archive wie Verzeichnisse behandelt werden oder nicht.
* Es ist jetzt möglich, die Datenanalyse-Funktionalität auf die gewählte
Datei im Dateimodus anzuwenden.
* Beim Befüllen eines Containers mit Asservatnamen als oberste
Verzeichnisebene unter Beibehaltung des Pfads konnten bisher Objekte aus dem
virtuellen Verzeichnis "Pfad unbekannt" im "Pfad unbekannt"-Verzeichnis
eines falschen Asservats landen. Dies passiert bei neu erstellten
Datei-Überblicken und bei importierten Datei-Überblicken aus v14.1 oder
früher nicht mehr.
* Ein Fehler beim Decodieren von Text aus bestimmten Dateien für die
logische Suche wurde behoben.
* Unter bestimmten Bedingungen (wohl bei Systemen mit dem Internet Exlorer
7.0) wurden beim Herauskopieren von Dateien Internet-Explorer-Fenster
geöffnet. Dies wurde behoben mit v14.1 SR-2.
* Unter bestimmten Bedingungen wurden Dateien, deren Typ in "Datei-Überblick
erweitern" neu erkannt wurde, in der ursprünglichen 14.1-Version nicht im
selben Schritt dementsprechend weiterverarbeitet. Dies wurde behoben mit
v14.1 SR-2.
* Ein Fehler in der WHX_Open-Funktionalität der WinHex API wurde behoben.
(seit v14.1 SR-3)
* Ein Problem, das unter bestimmten Umständen beim Exportieren von
Index-Suchtreffern als HTML mit Kontextvorschau auftrat, ist behoben worden.
(seit v14.1 SR-3)
* Die Option "+19" in investigator.ini hält Benutzer von X-Ways Investigator
nun auch davon ab, das Verzeichnis für Fälle und für temporäre Dateien zu
verändern. (seit v14.1 SR-1)
* Das Feature von X-Ways Investigator, Datei-Container zu erzeugen, ist nun
getestet und funktioniert. (seit v14.1 SR-3)
* Bestimmte Suchoptionen funktionierten in v14.2 nicht vor v14.2 SR-1.
* Diverse kleinere Verbesserungen und Fehlerkorrekturen. |
| #101: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 14.1 veröffentlicht
21. Mai 2007 |
In dieser Ausgabe des Newsletters informieren wir Sie
über ein beachtenswertes Update, die Version 14.1.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote
unter http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Nächster allgemein zugänglicher Schulungstermin in Köln:
"X-Ways Forensics", 10.-12. September 2007 (Warteliste)
"Dateisysteme FAT, NTFS, Ext2/Ext3/Ext4", 13.+14. September 2007
Details unter http://www.x-ways.net/training/koeln.html
und
http://www.x-ways.net/training/index-d.html .
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Was ist neu?
* X-Ways Forensics bietet nun eine gesonderte Option an, um
Suchtreffer logisch mit einem Booleschen UND-Operator zu
kombinieren. Damit fordert man, daß eine Dateien alle gewählten Suchbegriffe zugleich enthalten muß. Wenn diese Bedingung
nicht erfüllt ist, werden die Suchtreffer in der Datei in der
Suchtrefferliste ausgelassen. Auf diese Weise können Sie die
Ansicht reduzieren auf solche Dateien, die Suchbegriffe A
UND B enthalten. Wenn Sie wissen, daß das Dokument, nach dem
Sie suchen, beide Suchbegriffe enthält, schränkt das die
Suchtreffer auf die am wahrscheinlichsten Relevanten ein.
Das ist aber noch nicht alles: Sie können mehr als zwei
Suchbegriffe auswählen (z. B. 4) und verlangen, daß die aufzulistenden Dateien eine beliebige Mindestanzahl von verschiedenen Suchbegriffen zugleich enthalten sollen (z. B.
2 oder 3, oder eben alle 4)!
* Das Reduzieren eine gewaltigen Suchtrefferliste auf eine
Liste mit 1 Treffer pro Datei kann sehr viel Zeit sparen,
wenn Sie vorhaben, jede Datei mit mind. 1 Treffer ohnehin
anzuschauen, aber sich nicht mehrmals derselben Datei zuwenden möchten (wenn es mehrere Treffer in derselben Datei
gibt). Es ist jetzt bequemer, die Ausgabe auf 1 Suchtreffer
pro Datei zu beschränken, mit einem neuen Auswahlkästchen
unterhalb der Suchbegriffsliste. Der frühere Kontextmenübefehl für denselben Zweck ist im Gegenzug entfallen.
* Wenn Suchtreffer von der Suchtrefferliste ausgeklammert
werden, entweder wegen der Beschränkung auf 1 Treffer pro
Datei oder wegen der logischen UND-Kombination, wird die
Anzahl der ausgelassenen Suchtreffer mit einem Filter-Symbol
in der Überschriftszeile des Verzeichnis-Browsers angezeigt,
als optische Erinnerung daran, daß die Suchtrefferliste auf
dem Bildschirm nicht die vollständige Liste ist.
* Das HTML-Format zum Exportieren von Dateilisten oder Suchtreffern ist jetzt optional. Wenn nicht gewählt, werden wie
in früheren Versionen tabulatorseparierte Textdateien
erzeugt. Das kann u. U. bei besonders großen Datenmengen
wünschenswert sein.
* Auf Systemen mit Mehrkern-Prozessoren wird der Performanz-Nachteil, der sich durch das Arbeiten mit komprimierten .e01-Evidence-Files ergibt, beträchtlich verringert, um ca. 50%
bei einem Dual-Core-Prozessor. Für konventionelle Prozessoren
entsteht zumindest eine geringfügige Verbesserung.
* Es wird ein neuer Kompressionsgrad zum Erzeugen von .e01-Evidence-Files angeboten: "schnell". Diese Option ist sehr
empfehlenswert, da sie einen sehr guter Kompromiß zwischen
Geschwindigkeit und guter Kompression darstellt. Bei durchschnittlichen Daten können Sie hierbei eine Kompressionsrate
erwarten, die in etwa halb so hoch ist wie bei der "normalen"
Stufe, bei einer Geschwindigkeit zwischen "keiner" und
"normaler" Kompression. Für besonders gut komprimierbare
Daten ist auch bei "schneller" Komprimierung die Kompressionsrate sehr hoch, und die Geschwindigkeit wegen der enormen
Reduzierung der Datenmenge u. U. sogar höher als bei keiner
Kompression. Für nicht komprimierbare Daten werden Sie fast
dieselbe Geschwindigkeit beobachten wie ohne Kompression
(viel schneller also als bei "normal").
* Das Suchen nach gelöschten Dateien und das Überprüfen des
wahren Dateityps anhand von Header-Signaturen ist noch
deutlich flexibler geworden. Die Signaturen werden nun in
GREP-Syntax definiert. Das heißt, es ist jetzt z. B. möglich,
Alternativen zu erlauben (z. B. "das 4. Byte könnte entweder
0xE0 oder 0xE1 sein") und bestimmte Bereiche innerhalb der
Signatur undefiniert zu lassen (Jokerzeichen "."). Die neue
Signatur-Datenbank, die WinHex und X-Ways Forensics beiliegt,
nutzt diese Möglichkeit bereits, um die Anzahl falscher
Treffer weiter zu verringern und um die Anzahl nötiger
Definitionen für denselben Dateitype zu verkleinern (z. B.
HTML). "File Type Signatures.txt"-Dateien aus alten Versionen
können noch gelesen werden, können aber keine GREP-Syntax
verwenden.
* Dateien, die beim Erweitern des Datei-Überblicks anhand
von Header-Signaturen gefunden werden, werden nun in einem
eigenen virtuellen Verzeichnis namens "Per Signatur gefunden"
aufgelistet, unterhalb von "Pfad unbekannt". Das macht es
bequemer, sich bei Bedarf gezielt solchen Dateien zu widmen.
* In neue erstellten Datei-Überblicken werden verwaiste
leere Unterverzeichnisse nun in einem eigenen virtuellen
Verzeichnis "Leere Verzeichnisse" unterhalb von "Pfad
unbekannt" eingeordnet. Das machten das Erkunden von "Pfad
unbekannt" und das Navigieren darin auf größeren und
intensiv genutzten Partitionen bequemer.
* Für Dateien und Verzeichnisse auf NTFS-Partitionen kann
X-Ways Forensics nun oft den Benutzernamen anstelle der SID
in der Spalte "Besitzer" anzeigen. X-Ways Forensics sammelt
SIDs und Benutzernamen von Windows-Installationen in allen
dem Fall hinzugefügten Asservaten (in bereits bestehenden
Fällen von früheren Versionen in allen erneut geöffneten
Asservaten). Eine Übersicht über alle gefundenen Kombinationen von SIDs und Benutzernamen können Sie vom Falleigenschaftsfenster aus aufrufen.
* Beim manuellen Retten von NTFS-komprimierten Dateien
(z. B. wenn nur manuell gefunden oder über eine auf NTFS-komprimierte Dateien speziell angepaßte Header-Signatur-Suche gefunden) ist es nötig, diese Dateien separat zu
dekomprimieren. Zuvor war es möglich, einzelne 16-Cluster-Einheiten von komprimierten Daten mit Bearbeiten | Konvertieren erfolgreich zu dekomprimieren. Mehrere 16-Cluster-Einheiten konnten in einem einzigen Anlauf nur dann
dekomprimiert werden, wenn sie physisch 16 Cluster voneinander entfernt lagen (wie es unter Windows XP normalerweise der Fall ist, wenn eine bereits bestehende Datei
auf einer NTFS-Partition erst nachträglich komprimiert
wird). Der Dekompressionsalgorithmus in WinHex/X-Ways
Forensics funktioniert nun auch dann, wenn keine physischen Lücken zwischen den einzelnen Einheiten bestehen
(wie es unter Windows XP normalerweise der Fall ist, wenn
eine Datei sofort und direkt mit Kompression gespeichert
wird). Der Algorithmus wählt individuell von Fall zu Fall
automatisch diejenige Dekompressionsstrategie, die die
größte Menge an dekomprimierten Daten erzielt. Beachten
Sie, daß Sie die komprimierten Daten im Sektorenmodus erst
als Block auswählen und in eine neue Datei kopieren müssen.
* Die Auto-Kolorierung auf NTFS funktioniert nun auch für
FILE-Records, die nicht Teil der aktiven MFT sind, wenn
anderswo auf der Partition gefunden (z. B. in $LogFile oder
im freien Speicher) und gerade auf dem Bildschirm sichtbar.
Die automatische Einfärbung hebt nun auch Attribute im
Schlupfspeicher eines FILE-Records hervor, die z. B. dort
zurückbleiben, wenn ein vorangehendes Attribut gekürzt
wird (z. B. der Dateiname) oder in einen Erweiterungs-FILE-Record verschoben wird. Außerdem hebt es nun einzelne
FILETIME-Strukturen im Schlupf eines FILE-Records hervor,
die nicht mehr Teil eines vollständigen Attributs sind
(z. B. Standard-Informationen oder Dateiname).
* "Offline"-Dateien werden nun mit dem Großbuchstaben "O"
in der Attributsspalte gekennzeichnet, Dateien mit dem
Attribut "temporär" mit einem großen "T".
* Es ist jetzt möglich, eine Freitext-Beschreibung von bis
zu 60.000 Unicode-Zeichen in einen Datei-Container zu
integrieren, den der Empfänger in den Asservateigenschaften sehen kann, wenn er den Container seinem Fall hinzufügt.
* Bei der Datei-Header-Signatur-Suche und bei der Datei-Typ-Überprüfung kann nun sehr viel präziser unterschieden
werden zwischen verschiedenen OLE2-Compound-Dateitypen
(z. B. Dokumente, die von MS Office bis Version 2003 erstellt wurden).
* Dokumente von MS Office 2007 und OpenOffice 2 werden nun
wie Archive behandelt (was es leichter macht, eingebettete
Bilder und sonstige Objekte zu extrahieren), aber zugleich
behalten sie ihre spezielle Dateiendung in der Typspalte,
so daß sie von normalen Zip-Archiven leicht unterschieden
werden können und immer noch in die Kategorie "Dokumente"
statt "Archive" eingeordnet werden. Diese Kombination war
in früheren Versionen nicht möglich. Konsequenterweise wird
Text in OpenOffice-Dokumenten nun nicht mehr standardmäßig
bei der logischen Suche und bei der Indexierung decodiert,
weil die enthaltenen XML-Dateien bereits in ihrem dekomprimierten Zustand durchsucht werden (wenn Archivinhalte
in den Datenüberblick aufgenommen wurden). Die XML-Dateien
selbst sollte allerdings noch der Text-Decodierung unterworfen werden, wenn Ihre Suchbegriffe andere Zeichen als
7-Bit-ASCII enthalten, wegen der UTF-8-Codierung in XML
(es sei denn, Sie suchen gezielt in der UTF-8-Codepage).
Sicherheitshalber wurde *.xml der Standard-Dateimaske zum
Extrahieren von Text bei logischer Suche und Indexierung
hinzugefügt.
* Sowohl normale Archive als auch MS Office 2007/OpenOffice-Dokumente können nun vom Kontextmenü des Verzeichnis-Browsers
aus in einem separaten Fenster eingesehen und nicht nur
erkundet und im Vorschau-Modus betrachtet werden.
* Der interne Hive-Name von Registry-Dateien in Restore-Points, wie er im Registry-Viewer geladen wird, wurde
angepaßt, so daß der Registry-Bericht auch für solche
Backups von Registry-Dateien erstellt werden kann. Zuvor
war dies nicht möglich, weil die zu extrahierenden Hive-Pfade laut Definitionsdatei nicht auf diese Registry-Dateien paßten.
* Es ist jetzt möglich, eine Definitionsdatei für den
Registry-Bericht gezielt auszusuchen, bevor man den Bericht
erstellt. Nützlich, wenn Sie mehrere solcher Dateien
vorhalten, z. B. eine zum Extrahieren von Informationen
über Hardware, eine weitere für Informationen über Benutzer
usw.
* Ein Fehler im Registry-Viewer wurden behoben, der verhinderte, daß eine Suche in einem anderen Hive als dem,
in dem der erste Treffer gefunden wurde, fortgesetzt wurde.
* Fehler bei der Unterstützung von Sparse-Dateien in Ext2-/
Ext3-Dateisystemen behoben.
* Diverse kleinere Verbesserungen.
Seit v14.0 SR-1:
* Das Betätigen bestimmter Tasten in der Galerie führte in
X-Ways Forensics 14.0 dazu, daß in den Sektorenmodus
gewechselt wurde. Das wurde behoben.
* Eindeutige Ausgabedateinamen für "Wiederherstellen/
Kopieren" werden nun auch für solche Dateien garantiert, bei
denen X-Ways die vermutete richtige Dateiendung anhängt
(abhängig von der Option in den Verzeichnis-Browser-Optionen).
* Das Ausschalten der Ausnahmeliste für die Indexierung verursachte Fehler. Dies wurde korrigiert.
* Viele weitere Dateinamenserweiterung wurden der Definitionsdatei für Dateityp-Kategorien hinzugefügt. Unser Dank gilt
Herrn Günter Fabian, Landespolizeikommando Oberösterreich.
* Bei der Ausgabe des Export-Befehls für Suchtreffer wurde
ein Fehler behoben. (Die Möglichkeit, Suchtreffer _ohne_
Kontext zu exportieren, funktionierte nicht richtig.)
* Daß partitionierte Bereicht auf physischen Platten/Images
bei der Datei-Header-Signatursuche ausgelassen werden, ist
nun optional. Das Auslassen ist aber sinnvoll, um Duplikate
zu vermeiden, wenn dieselbe Signatursuche auch auf den
Partitionen durchgeführt wird.
* X-Ways Forensics erlaubt es nun, Signatursuchen auf Byte-Ebene in Datei-Containern laufen zu lassen. Dies kann nützlich sein, um eingebettete Dateien eines anderen Typs als
JPEG und PNG in ausgewählten Trägerdateien zu finden. Solche
Dateien müssen dann erst in einem Container gesammelt
werden.
Seit v14.0 SR-2:
* Die Möglichkeit, Suchtreffer während einer noch andauernden
_physischen_ Suche über Pause/Fortfahren zu sichten, funktionierte nicht richtig. Dies wurde korrigiert.
Seit v14.0 SR-3:
* Aufgrund vielfachen Wunsches ist "Windows Registry" wieder
als eigenständige Kategorie definiert und kann wie in früheren
Versionen wieder anhand eines Namensabgleiches die wichtigsten
Registry-Dateien erfassen, selbst wenn noch keine Dateityp-Überprüfung per Signatur stattgefunden hat. Die Typprüfung
und die künstliche Bezeichnung "registry" in der Typspalte
(vormals "regis") sind aber immer noch erforderlich, um
andere Registry-Dateien mit dem Typ- oder Kategoriefilter
abzudecken, z. B. Backups von Registry-Dateien in Restore-Points.
* Ein Fehler wurden behoben, der ungewollt den Sektorenmodus
aktivierte, wenn man die Miniaturansicht eines Bildes in der
Galerie anklickte, wenn gleichzeitig der Sync-Modus aktiv war
und ein Verzeichnis rekursiv erkundet worden war. |
| #100: WinHex, X-Ways Forensics
und X-Ways Investigator
14.0 veröffentlicht
19. April 2007 |
In der 100. Ausgabe dieses Newsletters informieren wir Sie
über ein größeres Update, die Version 14.0.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote
unter http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Stellenangebot bei X-Ways Software Technology AG
http://www.x-ways.net/corporate/jobs-d.html
http://www.x-ways.net/corporate/Stellenangebot_Computerforensik.pdf
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Nächster allgemein zugänglicher Schulungstermin in Köln:
"X-Ways Forensics", 10.-12. September 2007
"Dateisysteme FAT, NTFS, Ext2/Ext3/Ext4", 13.+14. September 2007
Details unter http://www.x-ways.net/training/koeln.html
und http://www.x-ways.net/training/index-d.html .
Teilnehmerzahl begrenzt.
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Was ist neu?
* X-Ways Forensics und X-Ways Investigator können sich nun
optional für Sie merken, welche Dateien bereits eingesehen
wurden. Diese werden optisch mit einer grünen Hintergrundfarbe
um das Markierungsfeld herum versehen. Dies ist besonders
dann nützlich, wenn man Hunderte oder Tausende von Dokumenten
oder Bildern über eine längere Zeit betrachtet, um zu vermeiden, dieselben Dateien versehentlich mehrfach anzuschauen und
um sich seines Fortschritts gewissern zu können. Eine Datei
kann automatisch als bereits eingesehen gekennzeichnet werden,
wenn sie im Vorschau- oder Vollfenstermodus betrachtet wird,
wenn ein Bild in der Galerie angezeigt wird oder wenn eine
Datei von der Hash-Datenbank als bekanntermaßen irrelevant
identifiziert wird. Dies ist in den Verzeichnis-Browser-Optionen einstellbar. Um Dateien manuell als bereits eingesehen
zu kennzeichnen, können Sie die Alt-Taste in Kombination mit
den Cursor-Tasten drücken. Alt+Links entfernt die Kennzeichnung. Ein Verzeichnis wird als bereits eingesehen hervorgehoben, wenn alle darin befindlichen Dateien so gekennzeichnet
sind. Die Gesamtzahl bereits eingesehener Objekte in einem
Datei-Überblick wird angezeigt unter Specialist | Datei-Überblick erweitern.
* Wir haben einen vielfach geäußerten Wunsch erfüllt, indem
es nun möglich ist, die Reihenfolge der Spalten im Verzeichnis-Browser zu ändern, und zwar in den Verzeichnis-Browser-Optionen. Dies ändert auch die Reihenfolge der Felder im
Fallbericht (d. h. in Berichtstabellen), auf Druckdeckblättern
und in exportieren Dateilisten. Sie können eine Spalte verschieben, indem Sie erst den der Spalte zugeordneten runden
Auswahlschalter anklicken und dann den vertikalen Rollbalken,
der oben erscheint. Die ursprüngliche Standardreihenfolge der
Spalten kann wiederhergestellt werden, indem Sie diesen Rollbalken mit der rechten Maustaste anklicken.
* Es gibt nun einen Filter für die Hautfarbenanteilsspalte,
der es einem erlaubt, sich gezielt auf Bilder mit einem hohen
Anteil an Hautfarben oder Schwarz-Weiß- bzw. Graustufen-Bilder zu konzentrieren.
* Der Attributfilter erlaubt es nun, solche Dateien aufzulisten, die aufgrund des statistischen Tests als möglicherweise
verschlüsselt eingestuft wurden ("e?"). Außerdem adressiert
der Filter jetzt optional Dateien mit dem Attribut "versteckt",
extrahierte E-Mails sowie E-Mail-Anhänge.
* Zwei weitere Spalten wurden eingeführt, Absender und Empfänger, die für extrahierte E-Mails gefüllt werden. Diese
Spalten bieten einen bequemen Teilwortfilter an. Sie können
optional dynamisch angezeigt werden. Dann sind sie nur dann
im Verzeichnis-Browser enthalten, wenn auch tatsächlich
E-Mails im sichtbaren Bereich aufgelistet werden. Wenn nicht,
spart man den Platz auf dem Bildschirm ein, den die Spalten
sonst belegen würden.
* E-Mails und Datei-Anhänge können nun aus Outlook .msg-Dateien extrahiert werden.
* Die Dateisignatur-Suche nach MPEG-Dateien an Sektorgrenzen
wurde verbessert, so daß keine überlappenden MPEG-Fragmente
und keine MPEG-Fragmente inmitten von bekannten MPEG-Dateien
mehr extrahiert bzw. aufgelistet werden.
* MP3-Dateien werden von X-Ways Forensics bei der Prüfung
auf eingebettete JPEG-Bilder nun standardmäßig auch untersucht.
* Das Anzeigen von Bildern durch die separate Viewer-Komponente (statt mit der internen Grafikbibliothek) ist nun
merklich schneller (aber immer noch deutlich langsamer als
mit der internen Grafikbibliothek).
* Möglichkeit, doppelte Suchtreffer mit einem Befehl im Kontextmenü der Suchtrefferliste zu löschen. Suchtreffer werden
als identisch/doppelt eingestuft, wenn sie entweder den
gleichen physischen Offset haben oder, falls kein physischer
Offset angegeben ist, wenn ihr logischer Offset und die
zugehörige interne Datei-ID gleich sind. Man darf sich nicht
darauf verlassen, daß der vom Programm zum Löschen ausgewählte
Suchtreffer der "weniger wertvolle" ist (aber das könnte in
künftigen Versionen verbessert werden). Z. B. könnte ein
Suchtreffer in einer gelöschten Datei namens "Lieferschein
28924.pdf" hilfreicher sein als in der virtuellen Datei
"Freier Speicher", auch wenn es im Grunde derselbe Suchtreffer
ist. Oder ein Treffer für "Meierhoff" könnte wertvoller sein
als ein Treffer für "Meier".
* Es ist nun möglich, eine (unvollständige) Suchtrefferliste
einzusehen, wenn die Parallele Suche noch nicht beendet ist.
Das Anklicken des Schalters für die Suchtrefferliste hält die
Suche dazu vorübergehend an und erlaubt es, die vorläufige
Trefferliste zu betrachten, bis der Benutzer die Suche, falls
noch erforderlich, fortsetzt.
* Die interne Suchfensterbreite für GREP-Suchen ist jetzt
benutzerdefinierbar. Eine Erklärung des Suchfensters und
seiner Bedeutung für die Umgebungssuche wurde in die Programmhilfe und ins Benutzerhandbuch aufgenommen.
* Es werden nun bis zu 75 lokal zugreifbare physische Datenträger statt zuvor 30 unterstützt.
* Schreibzugriff auf Sektoren unter Windows Vista ist nun
für physische Datenträger und von dort geöffnete Partitionen
(nicht als Laufwerksbuchstabe geöffnet) möglich in den
meisten Situationen, in denen dies in früheren Versionen
von WinHex fehlschlug.
* Die Asservat-Übersicht ist nun ein vollständiger Überblick
über alle Asservate. Es ist jetzt möglich, Asservate aus dem
Fall über den Asservat-Überblick zu entfernen, insbes.
mehrere Asservate auf einmal zu entfernen (nützlich z. B.,
wenn man mehrere gewöhnliche Dateien dem Fall hinzufügt hat
statt einem Container, was eher zu empfehlen ist).
* Die Anzahl der Backups, die X-Ways Forensics von einer
Falldatei aufbewahrt, ist nun benutzerdefinierbar (standardmäßig 3) statt zuvor grundsätzlich 1.
* Beim Verwenden des Befehls Wiederherstellen/Kopieren in
Suchtrefferlisten werden Verzeichnisse im Ausgabeordner nun
als Dateien wiederhergestellt, da die Wahrscheinlichkeit
hoch ist, daß der Benutzer die Originaldaten mit dem Suchtreffer herauskopieren möchte. Der Befehl Wiederherstellen/Kopieren verzweigte in früheren Versionen ohnehin nicht in
ausgewählte Verzeichnisse.
* Die genaue Auswirkung des Befehls Wiederherstellen/Kopieren wird nicht mehr im allgemeinen Fallprotokoll erfaßt,
sondern in einer separaten HTML-Datei names "copylog.html",
die nicht nur den Ausgabe-Dateinamen und -Pfad enthalten
kann, sondern alle verfügbaren Metadaten über die kopierten
Dateien, z. B. Originalname, Originalpfad, Größe, Zeitstempel, wahrer Typ usw. Die HTML-Datei wird im Unterverzeichnis _log eines Falls erstellt. (nur forensische Lizenz)
* Möglichkeit, die Dateien "messages.txt" und "copylog.html"
direkt aus dem Fenster Fall-Eigenschaften aus aufzurufen.
* Der Exportieren-Befehl erstellt nun HTML-Dateien statt
Textdateien. Die Ausgabe ist nun viel bequemer zu betrachten
(z. B. in einem Web-Browser, in MS Word oder MS Excel),
insbes. wenn man Suchtreffer mit Kontext exportiert, wobei
der eigentliche Suchbegriff inmitten der extrahierten Daten
optisch hervorgehoben werden kann (gelbe Hintergrundfarbe).
Letzteres ist optional, da es beim Betrachten in MS Excel
leider nicht den gewünschten Effekt hat. Mit der HTML-Ausgabe
für Suchbegriffe ist die Hauptfunktionalität von Evidor nun
auch in X-Ways Forensics enthalten. Falls nötig, können
Programme wie MS Excel noch immer benutzt werden, um den
HTML-Code in eine tabulatorseparierte Textdatei in ASCII
oder Unicode zu konvertieren, wie sie von früheren Versionen
von X-Ways Forensics erstellt wurde.
* Ein neuer Script-Befehl namens Write2 wurde eingeführt,
der sich vom konventionellen Write unterscheidet, wenn das
Ende der Datei erreicht wird. Details sind in der Programmhilfe beschrieben.
Seit v13.9 SR-1:
* Fähigkeit, gelöschte Partitionen mit 1 MB großen Lücken
automatisch zu erkennen. (So werden Partitionen typischerweise von Windows Vista erzeugt.)
* Die Dateinamenserweiterungen .whs und .whx werden nun
nicht mehr automatisch mit X-Ways Forensics in der Windows-Registry verknüpft.
* Verbesserungen beim Ausführen von WinHex/X-Ways Forensics
unter Windows Vista:
Gelöste Probleme:
- Probleme bei der Ausrichtung bestimmter Zeichen in der
Textanzeige behoben.
- Anzeige der Icons im Registry-Viewer korrigiert.
Geringfügige Verbesserungen:
- Verschlüsselte Teile von BitLocker-Volumes werden nun
durch eine virtuelle Datei repräsentiert, die das Verschlüsselungsattribut trägt.
Nicht gelöste oder unlösbare Probleme:
- Das Öffnen von physischem RAM funktioniert unter Windows
Vista nicht mehr.
- Die farbliche Unterscheidung von Asservatinhalten im
Falldatenfenster funktioniert nicht.
Die empfohlene Plattform für WinHex/X-Ways Forensics bleibt
Windows XP.
Seit v13.9 SR-2:
* Die Dateinamenserweiterung .xfc wird nun nur noch dann
mit X-Ways Forensics in der Windows-Registry verküpft,
wenn X-Ways Forensics mit dem Setup-Programm installiert
wurde. Grund: Vermeidbare Änderungen an der Registry sollen
nicht vorgenommen werden, wenn man X-Ways Forensics ohne
Installation auf einem laufenden und zu begutachtenden
System ausführt. (Beachten Sie, daß die Viewer-Komponente
in die Registry schreibt, wenn sie von X-Ways Forensics
geladen wird.)
* Ein Ausnahmefehler wurde verhindert, der unter bestimmten
Umständen nach dem Löschen von Suchtreffern auftreten konnte.
Seit v13.9 SR-3:
* Ein Fehler wurde behoben, der verhinderte, daß man mit
der Parallelen Suche einen Begriff suchen konnte, der eine
runde Klammer enthält.
* Diverse kleinere Verbesserungen. |
| #99: WinHex, X-Ways Forensics
und X-Ways Investigator
13.9 veröffentlicht
23. März 2007 |
Ein beachtenswertes Update ist erschienen, v13.9.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote
unter http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Stellenangebot bei X-Ways Software Technology AG
http://www.x-ways.net/corporate/jobs-d.html
http://www.x-ways.net/corporate/Stellenangebot_Computerforensik.pdf
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Nächster allgemein zugänglicher Schulungstermin in Köln:
"X-Ways Forensics", 10.-12. September 2007
"Dateisysteme FAT, NTFS und Ext2/Ext3/Ext4", 13.+14. September 2007
Details unter http://www.x-ways.net/training/koeln.html
und http://www.x-ways.net/training/index-d.html .
Teilnehmerzahl begrenzt.
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Was ist neu?
* Nur für forensische Lizenzen: Möglichkeit, entfernte Netzlaufwerke auf logischer Ebene zu öffnen, wenn dafür lokal ein
Laufwerksbuchstabe zugewiesen wurde. Der Verzeichnis-Browser
sowie die Modi Datei, Vorschau, Galerie und Kalender sind
alle verfügbar. Ein Datei-Überblick kann erstellt und erweitert werden (nicht mit den Optionen, die Sektorzugriff
erfordern), Filter können verwendet werden, logische Suchläufe können gestartet werden. Andererseits können Sektoren,
freier Speicher, Schlupfspeicher, gelöschte Dateien, alternative Datenströme, Benutzer-SIDs usw. nicht angezeigt werden.
Sehr nützlich, um vor Ort bei Durchsuchungen Netzlaufwerke
einsehen zu können und z. B. relevante Dokument zu suchen
oder zu kopieren, wenn kein physischer Zugriff auf bestimmte
Server im Netzwerk möglich ist. Ein weiterer Vorteil ist,
daß von NTFS (EFS) verschlüsselte Dateien, auf die der
gegenwärtig eingeloggte Benutzer Zugriff hat, in ihrem
entschlüsselten Zustand geöffnet und verarbeitet werden
können.
* Nur für forensische Lizenzen: Möglichkeit, lokale Laufwerksbuchstaben ohne Administratorrechte zu öffnen. Dafür
gelten dieselben Einschränkungen wie o. a.
* Unterstützung des Dateisystems Ext4 (nur für Specialist-
und forensische Lizenzen).
* X-Ways Forensics warnt neuerdings beim Öffnen eines Falls,
wenn dieser Fall bereits anderswo (von einem anderen Benutzer)
geöffnet ist, falls dort nicht im Schreibschutzmodus.
* Beim Decodieren von Text in Dateien der Typen PDF, HTML,
RTF, StarOffice, WordPerfect usw. für die logische Suche
und zum Indexieren kann das Extrakt nun optional (abschaltbar in Optionen | Viewer-Programme) gepuffert werden. Weil
das Decodieren relativ langsam ist, sind die sich daraus
ergebende Vorteile, daß weitere Suchläufe bei Vorhandensein
von besonders vielen zu decodierenden Dateien merklich
beschleunigt werden und daß eine Kontextvorschau für Suchtreffer im Textextrakt möglich wird! Dies macht das Einsehen von Suchtrefferlisten deutlich bequemer. Der decodierte Text wird nun dateiweise entweder in ASCII oder
Unicode ausgegeben, je nach Art der Zeichen im Text.
* Der Druckbefehl im Kontextmenü des Verzeichnis-Browsers
ist flexibler geworden. Er erlaubt es, bei Drucken mit der
Viewer-Komponente ein von X-Ways Forensics erstelltes
Deckblatt voranzustellen. Eine weitere Möglichkeit besteht
darin, X-Ways Forensics den Dateinamen und Pfad oben auf
die erste Seite drucken zu lassen. Diese Option ist nicht
denselben Pfadlängenbeschränkungen unterworfen wie der
optional von der Viewer-Komponente gedruckte Header. Um
zu vermeiden, daß der Pfad auf der ersten Seite zweimal
gedruckt wird, lassen Sie ihn entweder von X-Ways Forensics
_oder_ von der Viewer-Komponente drucken, nicht von beiden.
* Wenn in der neuen Druckfunktionalität die Auflösung des
Druckers in dpi nicht automatisch erkannt wird, kann/muß
der Benutzer die Auflösung nun selbst eingeben, um ein
ordnungsgemäßes Druckergebnis zu erzielen.
* Es fällt jetzt leichter, das Asservat, das im aktiven
Datenfenster repräsentiert wird, im Falldatenfenster schnell
zu identifizieren, weil alle anderen Asservate mitsamt
ihrer Verzeichnisbäume dort nun in Grau dargestellt werden.
* Änderungen bei den physischen Datenträgern im Windows-System (z. B. neu angeschlossene USB-Festplatten) werden
nun erkannt, ohne das Programm neu starten zu müssen.
* Datei-Container haben nun eine optionale interne Bezeichnung (das XWFS-Volume-Label). Nützlich als weiteres Mittel,
erkennen zu können, zu welchem Fall/Beschuldigten ein
Container gehört, wenn der Dateiname nach allgemeinen
Regeln zu wählen ist (und in verschiedenen Fällen ähnlich
ist) oder versehentlich geändert wurde.
* Ein neuer Schalter "+19" in der Datei investigator.ini
kann verhindern, daß Benutzer von X-Ways Investigator
Images/Container öffnen können, die nicht im Standardpfad
für Sicherungsdateien liegen. Nützlich, wenn der Standardpfad verfahrens-/fallabhängig von außen automatisch
gesteuert wird und die Benutzer nicht versehentlich
Container, auf die sie grundsätzlich Zugriff haben, einem
Fall hinzufügen können sollen, zu dem sie nicht gehören.
* Möglichkeit, auch Verzeichnisse optional mit der Dateinamensspalte zu filtern. Dies ist der einzige Filter, der
auf einer Spalte des Verzeichnis-Browsers beruht, der
auch auf Verzeichnisse Auswirkungen hat.
* Jedes Asservat merkt sich nun die letzten 32 Dateien,
die im Vorschau-Modus betrachtet wurden. Mit Strg+Umsch+
F7 können Sie diese Liste für ein Asservat einsehen. In
der Liste stehen Datum und Uhrzeit des Einsehens, Dateiname und interne ID. Nützlich z. B., wenn vergessen
wurde, bei welcher Datei die manuelle Durchsicht einer
langen Liste unterbrochen wurde oder um daraus die vorher
eingestellte Sortierreihenfolge abzuleiten. Nicht in der
Programmhilfe oder im Handbuch dokumentiert, Funktionalität
kann sich ändern.
* Die Sortierreihenfolge der Spalte für Suchtreffer-Beschreibungen wurde so umdefiniert, daß Treffer im Dateischlupf nicht mehr lediglich gruppiert, sondern auch fest
am unteren Ende der Liste angesiedelt werden, wo sie
leicht gefunden und ausgewählt werden können, so daß der
Schlupf von vielen Dateien auf einmal, soweit aufgrund
von Suchtreffern relevant, gezielt mit geeigneten Einstellungen über Wiederherstellen/Kopieren herauskopiert
werden kann. (seit v13.8 SR-5)
* Decodierter Text wurde in v13.8 vor v13.8 SR-2 nicht
richtig indexiert. Dies wurde behoben.
* Die logische Suche hatte in v13.8 vor v13.8 SR-2 ein
Speicherleck. Dies wurde behoben.
* Ein Speicherleck in der Indexierung wurde mit v13.8 SR-5
behoben.
* Ein Speicher beim Interpretieren von ganzen Dateinamen
in der Datei File Type Categories.txt wurde in v13.8 SR-3
behoben.
* Diverse kleinere Verbesserungen. |
| #98: WinHex, X-Ways Forensics
und X-Ways Investigator
13.8 veröffentlicht
14. Februar 2007 |
Ein beachtenswertes Update ist erschienen, v13.8.
Evaluationsversion von WinHex: http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer und
Details zur Update-Berechtigung sowie Upgrade-Angebote
unter http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
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Stellenangebot bei X-Ways Software Technology AG
http://www.x-ways.net/corporate/jobs-d.html
http://www.x-ways.net/corporate/Stellenangebot_Computerforensik.pdf
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Was ist neu?
* Die Ermittlerversion von X-Ways Forensics ist jetzt ein
eigenständiges Produkt, X-Ways Investigator, mit eigener
Produktseite: http://www.x-ways.net/investigator/. Die
Benutzeroberfläche der Ermittlerversion läßt sich jetzt bis
zu einem gewissen Grad anpassen: Mittels einer optionalen
Datei "investigator.ini" können zusätzliche administrative
Sicherheitsvorkehrungen und zusätzliche Benutzungsvereinfachungen individuell aktiviert werden.
* Die Fähigkeit, .e01 Evidence-Files zu interpretieren,
wurde X-Ways Investigator hinzugefügt. Dies bedeutet,
Ermittler können Datei-Container erhalten, die in .e01
Evidence-Files umgewandelt wurden (optional komprimiert
oder verschlüsselt). Außerdem wurde X-Ways Investigator
die Möglichkeit hinzugefügt, Datei-Container zu _erzeugen_.
Das bedeutet, Ermittler können jetzt selbst Container
erzeugen und so relevante Dateien in andere Container
kopieren, für den eigenen Bedarf oder zur Weitergabe an
Kollegen. Die Fähigkeit, Such-Indexe zu erstellen, wurde
entfernt.
* Die logische parallele Suche wurde aus dem Verzeichnis-Browser-Kontextmenü entfernt und in Suche | Parallele Suche
integriert. Von dort kann man nun sowohl die physische als
auch die logische Suche ausführen. Die logische Suche wurde
intern umgebaut: Sie durchsucht nicht mehr die _ausgewählten_
Dateien, sondern entweder alle oder _markierte_ Dateien,
und sie verarbeitet die Dateien jetzt immer in der Reihenfolge, in der sie im Datei-Überblick vorkommen (d. h.
aufsteigend nach interner ID).
* Die physische parallele Suche ist für die Durchsuchung
ganzer Datenträger nun unnötig geworden, da die logische
Suche für das freie Speicher/Schlupfspeicher-Paradoxon
nun eine Lösung hat, indem alle Übergänge von Schlupf
in freien Speicher gezielt zusätzlich abgesucht werden.
(Das Paradox on ist, daß - obwohl der gesamte freie
Speicher und auch der gesamte Schlupfspeicher durchsucht
werden - gewisse Standardwerkzeuge für Computerforensik
nicht alle Vorkommnisse der Suchbegriffe in diesen
Bereichen finden.)
* Irrelevante, versteckte oder herausgefilterte Dateien
können in der logischen Suche nun ausgelassen werden.
Falls Schlupfspeicher mit durchsucht wird, ist die Suche
für solche Dateien darauf begrenzt. Dies spart Zeit und
reduziert die Anzahl irrelevanter Treffer.
* Auch die Indexierung kann auf den Schlupfspeicher irrelevanter, versteckter oder gefilterter Dateien beschränkt
werden.
* Es ist jetzt möglich, bis zu einem gewissen Grad weiterhin Dateien zu begutachten und im Verzeichnis-Browser zu
arbeiten, während die logische Suche läuft, da der Verzeichnis-Browser dabei nicht mehr blockiert ist.
* Wenn PDF-/OpenOffice-/WPD-/HTML-/...-Dateien für die
logische Suche dekodiert werden, liegt der extrahierte Text
jetzt in 16-Bit Unicode vor statt ASCII. Das bedeutet, daß
Unicode aktiviert sein muß, wenn mit dieser Option gesucht
wird (die Software stellt das automatisch sicher).
* Der Datei-Überblick kann jetzt erweitert und ein Index
erzeugt werden für _ausgewählte_ Asservate auf einmal, und
es ist jetzt auch möglich, die Indexierung direkt im Anschluß an die Erweiterung des Datei-Überblicks automatisch
zu beginnen. Sofern letztere Option gewählt wurde, wird
zuerst der Datei-Überblick der ausgewählten Asservate
erweitert, dann automatisch der Index für diese Asservate
erstellt und zuletzt werden die Indexe optimiert (was wie
bisher optional ist und jederzeit abgebrochen, ggf. später
fortgesetzt werden kann).
* Der Datei-Überblick kann jetzt auch für physische, partitionierte
Datenträger erweitert werden. Dies ist nützlich, um bequem Dateien in
unpartionierten Bereichen aufzulisten, die mit einer Header-Signatur-Suche
gefunden werden können. Dateien im _partitionierten_ Bereich können nur mit
einer Signatur-Suche in der betreffenden Partition gefunden werden, wie
bisher. Dies vermeidet Duplikate.
* Physische Datenträger besitzen jetzt einen Datei-Modus,
einen Vorschau-Modus und einen Galerie-Modus. Nützlich für
Dateien, die mit einer Header-Signatur-Suche gefunden wurden.
* Die Fähigkeit, mehrere ausgewählte Dokumente in einem
Rutsch ohne weitere Mausklicks zu drucken, mittels des überarbeiteten Kontextmenü-Befehls "Drucken mit Deckblatt". Das
Deckblatt enthält Datum und Uhrzeit des Druckauftrags und
vom Benutzer wählbare Meta-Informationen, z. B. Dateiname,
Pfad, Name des Asservats, Dateigröße, Beschreibung, Zeitstempel, Kommentare... Das Deckblatt wird von X-Ways Forensics
selbst gedruckt, die folgenden Seiten mit dem eigentlichen
Dokument werden von der Viewer-Komponente gedruckt. Um
Dokumente mit der Viewer-Komponente ohne Deckblatt zu
drucken, wie bisher, benutzen Sie den Drucken-Befehl im
Hauptmenü oder das Drucker-Icon in der Werkzeugleiste,
während die Anzeige im Vorschau-Modus ist oder das Dokument
in einem eigenen Fenster angezeigt wird. Bekannter Fehler:
Die Viewer-Komponente zeigt nicht immer den Namen des
korrekten Druckers während des Druckvorgangs an, obwohl der
Druckauftrag tatsächlich an den gewählten Drucker gesendet
wird.
* Selbstextrahierende .exe-Archive, wie sie von WinZip
(getestet mit v9.0 and v11.0), WinRAR (GUI- und Konsolen-.exe-Dateien, Zip- und RAR-Kompression, getestet mit v3.0,
v3.3, v3.62 und v3.7 Beta), 7-Zip (getestet mit v4.42) und
WinACE (getestet mit SFX-Factory v2.64) erzeugt werden,
werden jetzt als solche von der Datei-Signaturen-Prüfung
erkannt. Sie werden klassifiziert als Dateityp "sfx" und
der Kategorie "Archives" hinzugefügt, damit sie gezielt
betrachtet werden können. Dies verhindert, daß komprimierte
Dateien in solchen Archiven in einer Untersuchung völlig
unbeachtet bleiben. .exe-Archive mit Zip-Kompression können
im Vorschau-Modus betrachtet werden, andere selbstextrahierende Archive müssen aus dem Image herauskopiert und
mit einem entsprechenden Tool wie WinRAR oder 7-Zip geöffnet
werden.
* Das Lesen aus komprimierten Evidence-Files ist jetzt
erheblich schneller.
* Die CRC32-Berechnung ist jetzt etwas schneller.
* Wenn Hardware-RAIDs zusammengesetzt werden, kann die
Header-Größe einer Komponente neuerdings mehr als 65.535
Sektoren betragen.
* Es werden jetzt 48 statt bisher 32 Skript-Variablen
gleichzeitig unterstützt.
* Extras | Disk-Tools | Plattenparameter eingeben akzeptiert
für physische Datenträger jetzt leere Felder für die C/H/S-Werte. Wenn leer gelassen, berechnet X-Ways Forensics selbst
geeignete Werte.
* Die Daten-Analyse-Funktion funktioniert jetzt mit mehr als
4 Milliarden Vorkommnissen eines einzelnen Byte-Wertes. Damit
kann diese Funktion problemfrei auf viele GB an Daten angewandt
werden, obwohl sie für deutlich kleinere Datenmengen gedacht
ist. Die erhöhte Rechenzeit wurde kompensiert, indem die
Prüfsummenberechnung weggelassen wurde.
* In Optionen | Viewer-Programme wird jetzt eine Liste von
Dateinamenserweiterungen geführt, die angibt, welche Dateien
besser mit einem externen Programm eingesehen werden sollten,
z. B. weil die Viewer-Komponente und die interne Bild-Anzeige
und Galerie diese nicht unterstützen. Wenn eine solche Datei
doppelt angeklickt bzw. eingesehen wird, wird automatisch das
Programm gestartet, das auf dem Auswertesystem mit dieser
Erweiterung verknüpft ist. In den Standard-Einstellungen
betrifft dies die Dateien der Typen *.mdi;*.mdb;*.mpeg;*.mov;
*.asf;*.avi;*.mp3. Die Liste ist vom Benutzer editierbar
(siehe Optionen | Viewer-Programme). Insbesondere Dateien vom
Typ MDI (Microsoft Document Imaging), einem Dateityp ähnlich
TIFF, sollten normalerweise nicht übersehen werden, da dieses
Format in MS Office dazu verwendet werden kann, gescannte
Dokumente oder Druckausgaben zu speichern.
* Möglichkeit, den Computer automatisch nach einer erfolgreichen
Datenträgersicherung herunterzufahren. (seit v13.7 SR-1)
* Die Stabilität und Geschwindigkeit der Bildbehandlung wurden
weiter verbessert (mit v13.7 SR-2 und SR-5). Bitte beachten
Sie, falls es Probleme bei der Behandlung oder Darstellung
von Bildern gibt, könnte es helfen, auf die Bilddarstellungsfunktionen früherer Versionen zurückzuschalten, indem Sie
Optionen | Viewer-Programme | [x] "Bildanzeige-Funktionalität
von v13.6 verwenden" ankreuzen. Wir bitten jedoch um Mitteilung,
wenn Ihnen Bilder begegnen, die X-Ways Forensics Probleme
bereiten.
* Ein Fehler im Skript-Befehl ExecuteScript wurde behoben.
(seit v13.7 SR-2)
* Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der bei der Betrachtung
von Suchtrefferlisten eintreten konnte. (seit v13.7 SR-3)
* Zeichen in der Text-Spalte werden jetzt normalerweise auch
dann in Zwei-Byte-Code-Pages wie z. B. Simplified Chinese
(falls aktiv) korrekt angezeigt, wenn ein Block oder Lesezeichen in einer Zeile definiert ist. (seit v13.7 SR-3)
* Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der während der besonders
intensiven Dateisystem-Struktur-Suche für NTFS auftreten konnte.
(seit v13.7 SR-4)
* Ein Stabilitätsproblem mit extrem langen Dateinamenserweiterungen (über 127 Zeichen) wurde in der Text-Dekodier-Option
behoben. (seit v13.7 SR-8)
* Fehlermeldung "Internal search term list inconsistent"
verhindert. (seit v13.7 SR-8)
* Fehler in der Indexierungsfortschrittsanzeige behoben.
(seit v13.8 SR-1)
* Diverse weitere kleinere Verbesserungen und Fehlerkorrekturen,
u. a. betreffend den Befehl Wiederherstellen/Kopieren.
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| #97: WinHex & X-Ways Forensics
13.7 veröffentlicht
13. Januar 2007 |
Ein beachtenswertes Update ist erschienen,
v13.7. Evaluationsversion von WinHex:
http://www.x-ways.net/winhex.zip
Download-Instruktionen für registrierte Benutzer sowie Details zur
Update-Berechtigung und Upgrade-Angebote unter
http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html .
Stellenangebot bei X-Ways Software Technology AG
http://www.x-ways.net/corporate/jobs-d.html
http://www.x-ways.net/corporate/Stellenangebot_Computerforensik.pdf
Was ist neu?
* Möglichkeit, nach Zeichen aus nicht-westeuropäischen Sprachen (z. B.
kyrillischen, arabischen, griechischen, chinesischen oder japanischen
Zeichen), zusätzlich zu 16-Bit-Unicode in einer explizit angebbaren Codepage
zu suchen, im Rahmen der physischen und logischen parallelen Suche.
* Möglichkeit, Suchtreffer-Offsets und Suchtreffer aus Suchtrefferliste
zu exportieren. Dabei können Suchtreffer mit einer Kontextvorschau in
benutzerdefinierter Länge (bis zu 240 Bytes insgesamt) ausgegeben werden, d.
h. mit dem Text links und rechts vom Treffer. Verfügbar für Unicode- und
Codepage-Suchtreffer, sowohl für ASCII- als auch Unicode-Ausgabe-Textdateien.
* Eine weitere sortierbare Spalte für Suchtrefferlisten wurde eingeführt,
die für jeden Suchtreffer beschreibt, ob er ein Unicode- oder ein
Codepage-Suchtreffer ist, ob er die decodierte Version einer Datei betrifft
und ob der Suchtreffer sich im Schlupf einer Datei befindet (nur für Suchtreffer, die mit v13.7 gefunden wurden). Letzteres erlaubt es, mit dem
Wiederherstellen/Kopieren-Befehl systematisch für alle Treffer, die nicht im
logischen Teil einer Datei liegen, den Dateischlupf aus dem Asservat
herauszukopieren.
* Möglichkeit, Index-Suchtreffer permanent zu speichern, ohne sie als
wichtig kennzeichnen zu müssen, unter einem eigenen Suchbegriffseintrag in
der Suchbegriffsliste. Verwenden Sie dazu das Kontextmenü.
* Suchbegriffe für die Index-Suche werden nun mitprotokolliert.
* Es ist jetzt möglich, das Indexieren für alle Asservate vom
Asservatüberblick aus zu starten. Der optionale Optimierungsschritt wird
beim Indexieren aller Asservate nun erst dann durchgeführt, wenn alle
Asservate indexiert wurden, nicht zwischendurch für jedes Asservat einzeln.
* In bestimmten Szenarien mit erneut partitionierten oder formatierten
NTFS-Volumes konnten ehemals existierende Dateien beim Indexieren eine
Endlosschleife auslösen. Dies wurde korrigiert. (seit v13.6 SR-7)
* Die Galerie ist für größere Bilder nun deutlich schneller. Selbiges gilt für die Vollfensteransicht und den Vorschaumodus.
* Di | | |