X-Ways
·.·. Computerforensik-Software aus Deutschland .·.·
   
 


WinHex & X-Ways Forensics Newsletter-Archiv (deutsch)

(Sie können den Newsletter hier abonnieren.)

 

  
#180: X-Ways Forensics, X-Ways Investigator und WinHex 21.7 veröffentlicht

26. Feb. 2026

In dieser Ausgabe informieren wir Sie über ein am 17. Februar erschienenes Update mit wichtigen Verbesserungen, die Version 21.7.

Kunden erhalten Download-Instruktionen, aktuelle Log-In-Daten (!) sowie Details zu Ihren Lizenzen wie immer unter https://www.x-ways.net/winhex/license-d.html. Wenn Ihr Zugang zu Updates oder Ihre Lizenz abgelaufen ist, erhalten Sie von dort Angebote zu Upgrades bzw. Lizenzverlängerungen.

Wenn Sie an Service-Releases oder auch Preview- und Beta-Releases interessiert sind, können Sie Informationen dazu jederzeit aktuell im Bereich "Announcements" des Forums finden. Bitte legen Sie sich ein Konto an (dazu werden die Log-In-Daten benötigt), um die Ankündigungen in diesem Bereich immer sofort per E-Mail zu erhalten. Wenn Sie vorerst bei einer älteren Version bleiben möchten oder müssen, sollten Sie bitte zumindest das letzte Service-Release der betreffenden Version verwenden. Danke. Wir bitten darum, dass sich mit dem gelegentlich verwendeten generischen Maskulinum in unseren Texten alle Benutzer(innen) unserer Software gleichermaßen angesprochen fühlen.


Nächste deutschsprachige Schulungstermine:

Wenn Sie über Termine für deutschsprachige Schulungen informiert werden möchten, sobald diese feststehen, können Sie hier Ihre E-Mail-Adresse hinterlassen. Englischsprachige Schulungen weltweit sowie online werden hier aufgelistet.


Was ist neu in v21.7?
(Die meisten Änderungen beziehen sich nur auf X-Ways Forensics.)

Dateityp-Unterstützung

  • Die Spieldauer bestimmter Videodateien, die nicht von der Metadaten-Extraktion in die Metadaten-Spalte übertragen werden kann, kann jetzt bei der Erzeugung der Video-Einzelbilder ermittelt werden.

  • Wenn Sie mehrere Videodateien auswählen, deren Spieldauer in der Metadaten-Spalte bekannt ist, wird die Gesamtdauer berechnet und unterhalb des Verzeichnis-Browsers angezeigt. Dies gibt Ihnen und anderen (bspw. Anwälten) einen besseren Einblick in die Menge an Videodaten, um z. B. einzuschätzen, wie vollständig die Abdeckung einer Videoüberwachung ist oder um die Menge an illegalem Videomaterial in einer sinnvolleren Bemessungsgrundlage zu beurteilen als nach Mega-, Giga- oder Terabytes, gerade auch aus Laiensicht.

  • Aktualisierte Unterstützung für PNG-, TIFF- und WEBP-Bilder in der internen Bildanzeigebibliothek.

  • Mehr Bilder können jetzt als der Geräteklasse (device class) "No device" zugehörig identifiziert werden, welche als nicht von optischen Geräten wie Kameras oder Scannern, sondern ausschließlich von Software erzeugt wurden.

  • Der "Propensity"-Punktwert in der zusammenfassenden Sachverhaltstabelle im Detailsmodus von Bilddateien bestimmter Typen wurde ersetzt durch die Einführung eines Prozentwertes für die Konfidenz bezüglich der Geräteklasse.

  • Die neue Angabe zur Mediengestaltung (media design) in der Sachverhaltstabelle soll dabei helfen, das Seitenverhältnis (aspect ratio) eines Bildes besser einordnen zu können. Das Seitenverhältnis erscheint in dem Feld "Bildgröße" (picture size). Es gibt etwa 128 Seitenverhältnisse, die sich statistisch als Signal vom Hintergrund abheben. Alle anderen Seitenverhältnise werden mit der Angabe Random gekennzeichnet. Besonders häufig vorkommende Seitenverhältnisse wie z. B. 4:3, die von Kamerasensoren verwendet werden, sind mit der Angabe Native (ungestaltet) gekennzeichnet. Die Gruppe der als Framed (gestaltet) gekennzeichneten Mediengestaltungen wird noch weiter differenziert in Framed, Square, Scaled, Social media und Featured. Featured bezieht sich auf einen von Google initierten Standard namens "Open Graph", mit dem Bilder markiert werden, die die Webseite insgesamt repräsentieren sollen. Man kann die Angabe zur Mediengestaltung vor allem für eine Stimmigkeitsprüfung benutzen. So sollte ein Bild mit dem Bearbeitungszustand "original" eigentlich immer das Mediendesign Native besitzen. Bei einem bearbeitetem Bild würde man das Mediendesign Framed erwarten, wohingegen Featured oder Social media mit dem Bearbeitungszustand "disseminated" korreliert. Wenn ein Bild überhaupt keine Anhaltpunkte besitzt, kann man die erkannte Mediengestaltung immerhin noch für eine grobe Einordnung benutzen.

  • Selbstextrahierende Archive in Form von Windows PE .exe-Dateien (sofern als Typ "sfx" identifiziert) werden jetzt, analog zu Zip, RAR und 7z, wie allgemeine ("General purpose") Archive behandelt, und ihre verschiedenen Sektionen werden angezeigt, wie auch eventuelle Zertifikate, falls signiert. Die PE-Sektion, deren Daten als eingebettetes Zip- oder RAR-Archiv interpretiert werden können, wird dann üblicherweise identifiziert und entsprechend verarbeitet.

  • Überarbeitete Aufbereitung von .evtx-Event-Log-Dateien. Einige Fehler wurden behoben. Vollständigere Abdeckung von Datentypen und Ausgabe des Namensattributs.

  • "Eingebettete Daten in diversen Dateitypen suchen" gibt jetzt alle in BPListen gefundenen Zeitstempel als eigenständigen Ereignistyp aus.

Dateisystem-Unterstützung

  • Unterstützung in NTFS für resident gespeicherte WofCompressed-Dateien.

  • Unterstützung für benannte, erweiterte Attribute in Ext4-Dateisystemen.

  • Verbesserte Behandlung bestimmter beschädigter Cluster-Ketten in FAT-Dateisystemen.

  • Wenn man zu Beginn einer Minimalsicherung von einer bereits geöffneten Partition einen neuen Datei-Überblick einlesen lässt, werden jetzt automatisch auch ein paar Sektoren vom Anfang der Partition mit übernommen, um die Identifizierung der gängigsten Dateisysteme in der Zielsicherung zu ermöglichen. Beachten Sie, dass es kein Muss ist, beim Befüllen einer Minimalsicherung überhaupt einen Datei-Überblick zu erstellen und dadurch alle essentiellen Dateisystem-Datenstrukturen in die Sicherung zu befördern. Das könnte leicht Hunderttausende oder Millionen Namen von Dateien und Verzeichnissen beinhalten, was für Ihre Zwecke notwendig und angemessen sein kann oder auch nicht. Wenn Sie z. B. bloß die Inhalte und einige Metadaten bestimmter Dateien in einem NTFS-Dateisystem benötigen, können Sie gezielt die FILE-Records und Inhalte dieser Dateien übertragen lassen, ohne die gesamte $MFT, und dank der Einbindung von Sektor 0 (dem Bootsektor) wird X-Ways Forensics später wissen, was das Dateisystem und die Clustergröße war und wird die FILE-Records mit einer besonders intensiven Dateisystem-Datenstruktursuche in der Minimalsicherung finden können (schnell dank Sparse-Speicherung) und wird die Speicherorte und Namen und Zeitstempel usw. dieser Dateien im Dateisystem ermitteln können.

  • Eine kleine Anzahl von Sektoren werden jetzt nicht mehr indirekt in Minimalsicherungen übernommen, wenn sie nur für interne Zwecke (z. B. um Schlupfbereiche zu identifizieren und hervorzuheben) gelesen wurden.

  • Datei-Inhalte mit sog. residenter Speicherung in $MFT in NTFS können optional aus einer Minimalsicherung getilgt (mit binären Nullen überschrieben) werden, wenn die $MFT-Datei beim Einlesen des Datei-Überblicks in eine Minimalsicherung übertragen wird. Die Wahl dieser Option liegt evtl. nahe, weil „normale“ (größere, nicht resident gespeicherte) Dateien natürlich auch nicht einfach so unbeabsichtigt in eine Minimalsicherung aufgenommen werden. Allerdings erfordert dies ein nachträgliches Redigieren der Daten innerhalb bestimmten Sektoren, was die berechneten Hash-Werte von in einem Rutsch übertragenen Sektor-Bereichen für die Sicherung ungültig bzw. nicht mehr nachvollziehbar macht. Als Kompromiss wird, wenn die Berechnung eines Hash-Werts aktiv ist, ein zweiter Hash-Wert erzeugt für die redigierten Sektoren, und ebenfalls in die .log-Datei aufgenommen, und dieser zweite Hash-Wert ist derjenige, den X-Ways Forensics zum Vergleich heranzieht, wenn Sie die Integrität einer Minimalsicherung überprüfen lassen. Residente Hauptdaten einer Datei und residente alternative Datenströme, die sich denselben FILE-Record als Speicherort teilen, erfahren die gleiche Behandlung.

  • Das Hinzufügen gewählter Dateien zu einer Minimalsicherung kopiert diese Dateien jetzt normalerweise ohne Schlupfbereiche, d. h. die Sektorzugriffe beschränken sich auf die logische Dateigröße.

  • Nachdem von einem Quell-Volume einer Minimalsicherung ein neuer Datei-Überblick erzeugt wurde, der alle relevanten Dateisystem-Datenstrukturen zur Identifikation aller Dateiinhalte enthält, wird jetzt automatisch angeboten, die Minimalsicherung in den Wartezustand zu versetzen, damit zukünftige wahllose Lesezugriffe keine weitere automatische Sicherung verursachen, was es Ihnen ermöglicht, danach beliebig mit Daten zu interagieren, im Verzeichnis-Browser zu navigieren, etc. Über den entsprechenden Befehl im Kontextmenü des Verzeichnis-Browsers können weiterhin jederzeit die Inhalte gewählter Dateien explizit in die Minimalsicherung kopiert werden.

BitLocker-Unterstützung

  • Falls ein passender Startup-Key für ein BitLocker-Volume in einer .BEK-Datei im Fallverzeichnis gefunden wurde, wird dies im Nachrichtenfenster gemeldet und die entsprechende Datei benannt und angegeben, wo sie gefunden wurde.

  • BitLocker-Partitionen, die X-Ways Forensics entschlüsseln kann, prüft es automatisch auch auf nicht verschlüsselte Bereiche. Solche Bereiche können vorhanden sein, wenn nur in Benutzung befindlicher Speicher verschlüsselt und neu geschrieben wurde, als BitLocker aktiviert wurde, z. B. um Zeit zu sparen oder weil die damit verbundenen Sicherheitseinbußen nicht verstanden wurden. Wenn diese Situation erkannt wird, empfiehlt X-Ways Forensics, Ihre Analysen auch im nicht entschlüsselten Zustand der Partition laufen zu lassen, so dass der BitLocker-Algorithmus zur Entschlüsselung also umgangen wird. Es könnte beispielsweise empfehlenswert sein, Suchbegriffe nicht nur in den Dateiinhalten des entschlüsselten Volumes, sondern zusätzlich auch in den nicht entschlüsselten Sektoren suchen zu lassen.

  • Für Asservate, die BitLocker-Volumes sind, die X-Ways Forensics entschlüsseln kann, gibt es jetzt einen neuen Kontextmenü-Befehl. Dieser ermöglicht, ein solches Volume zu öffnen, ohne die Daten in den Sektoren zu entschlüsseln, um die Daten tatsächlich so zu sehen, wie sie wirklich gespeichert sind. Sie könnten in diesem Zustand auch physische Suchen veranlassen, oder Dateien aus Sektoren ausgliedern, sowohl automatisch als auch manuell. Nicht verfügbar in X-Ways Investigator.

  • Die Datei-Header-Signatur-Suche kann zusätzlich und automatisch einen zweiten Durchlauf starten, direkt so auf den Daten, wie sie in einer von BitLocker geschützten Partition gespeichert sind. Entweder nur, wenn die Präsenz unverschlüsselter Bereiche von X-Ways Forensics selbst erkannt wurde (evtl. bloß Sekunden zuvor, während des normalen ersten Durchlaufs der Datei-Header-Signatur-Suche selbst!) oder, wenn voll gewählt, in einfach jeder BitLocker-Partition, die in ihrer entschlüsselten Form nach Datei-Header-Signaturen durchsucht wird, zusätzlich im Anschluss.

  • X-Ways Forensics merkt es sich für jede einzelne Datei, ob sie während einer inaktiven BitLocker-Entschlüsselung aus Sektoren ausgegliedert wurde (ob automatisch oder manuell!) oder nicht, so dass sie später korrekt gelesen werden kann, auch wenn die BitLocker-Entschlüsselung generell gerade aktiv ist. Die Beschreibungsspalte identifiziert solche Dateien. Wenn Sie mit einer entschlüsselten BitLocker-Partition arbeiten, zeigt das Hin- und Herwechseln zwischen den Modi Volume/Partition und Datei für solche Dateien offensichtliche Differenzen zwischen den Daten, die in den erstgenannten Modi durch den Entschlüsselungsalgorithmus geschickt werden (zu Unrecht, weil sie ja nicht verschlüsselt worden waren) und im Datei-Modus nicht.

Performanz und Stabilität

  • Deutlich beschleunigtes Laden sehr großer Passwords.txt-Dateien.

  • Die Passwort-Sammlung in Passwords.txt kann jetzt zum versuchten Öffnen von BitLocker-Volumes in mehreren Threads verwendet werden, für deutlich bessere Performanz.

  • Die interne Bildanzeigebibliothek wurde grundlegend überarbeitet.

  • Verschwendet keine Zeit mit unnötigen Dateisystemzugriffen oder dem Öffnen komprimierter Dateien, wenn ausgewählte Dateien in ein neues Hash-Set aufgenommen werden sollen und deren Hash-Werte direkt aus dem Datei-Überblick übernommen werden können.

Benutzeroberfläche

  • Die bereits in früheren Versionen verfügbare Option, Vermerke auf die nächste übergeordnete Datei zuzuweisen, hat jetzt einen (englischsprachigen) Tooltip, der auf die Funktionalität dieser Option hinweist: Es wird das nächste übergeordnete Objekt, das kein Verzeichnis ist, mit dem Vermerk ausgestattet. Verzeichnisse werden übergangen und in der Pfadhierarchie wird aufwärts gesucht, bis eine Datei gefunden wird. Gibt es in der Hierarchie eine solche Datei nicht, wird auch kein Vermerk vergeben.

  • Eine neue, verwandte Option wurde eingeführt, die die sog. ultimative Datei betrifft. Dies ist diejenige Datei, die in der übergeordneten Pfadhierarchie an der höchsten Stelle steht, also die allumfassendeste, übergeordnete Datei, die das aktuell gewählte Objekt enthält. Übergeordnete Verzeichnisse (in Datei- oder E-Mail-Archiven) können optional übersprungen werden. Falls nicht, gilt die letzte übergeordnete Datei vor dem ersten übergeordneten Verzeichnis als die ultimative Datei. Sollte keine übergeordnete Datei in der Hierarchie gefunden werden, wird das ausgewählte Objekt selbst mit dem Vermerk ausgestattet, sofern es eine Datei ist.

  • Eine weitere neue Option erlaubt das Zuweisen eines Vermerks auf alle übergeordneten Dateien, in einer Reihe, die von Verzeichnissen unterbrochen sein darf, oder auch nicht. Sie könnten dann beispielsweise später noch mit Hilfe des Typfilters entscheiden, welche davon Sie tatsächlich benötigen (z.B. E-Mails).

  • Eine neue Option ermöglicht die Zuweisung eines Vermerks zum direkten Elternobjekt einer gewählten Datei, egal, ob es sich dabei um eine Datei oder ein Verzeichnis handelt.

  • Das Dialogfenster für die Verwaltung der Vermerke wurde generell leicht überarbeitet.

  • Falls eine Datei für die Übernahme in den Fallbericht vorgesehen ist, weil sie einen Vermerk hat, der selbst wiederum als in den Fallbericht aufnehmbar gekennzeichnet ist, wird diese Datei jetzt mit einem speziellen Symbol in ihrer Namenszelle gekennzeichnet, wo auch ein gelbes Notizsymbol erscheint, wenn eine Datei einen Kommentar besitzt. Das Bericht-Symbol wird verblasst dargestellt, falls der Vermerk derzeit nicht für die Ausgabe in den Bericht ausgewählt ist.

  • Ausgeblendete Unterobjekte beim Drucken ebenfalls auszulassen ist jetzt optional.

  • Einige Symbole in der Benutzeroberfläche wurden überarbeitet, für die parallele Suche, das Kopieren extrahierten Texts, Minimalsicherungen und den Aufruf externer Programme.

Suchtreffer- und Ereignislisten

  • Der Filter für Suchtreffer erlaubt jetzt, genauer zu definieren, wo im Kontext eines Suchtreffers ein weiterer Suchbegriff erscheinen muss; wahlweise nur links oder nur rechts vom eigentlichen Suchtreffer, oder beides. Außerdem kann ein zusätzlicher Suchbegriff im Suchtreffer selbst verlangt werden. Dies kann nützlich sein, wenn die Daten des Suchtreffers variabel sind, weil kein fixer Suchbegriff, sondern ein regulärer Ausdruck verwendet wurde (z. B. für beliebige E-Mail-Adressen), oder weil Sie den Offset des Suchtreffers nach links oder rechts verschoben haben, um auch zugehörige Daten mit abzudecken, die mit exportiert werden sollen, etc.

  • Sowohl für Suchtreffer als auch für Ereignisse gibt es jetzt zwei getrennte Menübefehle um Einträge in den Bericht zu übernehmen, oder diese wieder zu entfernen. (Für Suchtreffer gab es hierfür bislang einen einzelnen Menübefehl, der zwischen diesen beiden Zuständen gewechselt hat.)

  • Ausgewählte Ereignisse aus allen gewählten Asservaten können jetzt im Fallbericht ausgegeben werden, gegen Ende, in der Reihenfolge, wie sie zuletzt in einer Ereignisliste verwendet wurde, z. B. in chronologischer Reihenfolge nach Zeitstempel sortiert. (Nicht in X-Ways Investigator.)

  • Die Beschreibung einzelner Ereignisse kann jetzt geändert oder nachträglich benutzerseitig definiert werden, über das Kontextmenü. (Ereignisbeschreibungen sind derzeit auf 255 Bytes in UTF-8 beschränkt.).

Verschiedenes

  • Fortschrittsbenachrichtigungen können jetzt optional in Unterverzeichnisse ausgegeben werden, die nach der Maschine benannt sind, auf denen die aktuelle Sitzung von X-Ways Forensics läuft, die diese Benachrichtigungen erzeugt.

  • ASCII-Ersatzmuster für nicht lesbare Sektoren auf fehlerhaften Datenträgern, bereinigte Sektoren in bereinigten Sicherungen, etc. werden jetzt mit einer vorangestellten UTF-8-Signatur geschrieben, damit die neueste Version der Viewer-Komponente diese Muster beim Einsehen oder in der Vorschau der betroffenen Dateien lesbar darstellt, sofern die Dateien nur aus solchem Text (mit phasenweise Nullbytes dazwischen) bestehen.

  • X-Tension API: Das Flag XT_PREPARE_TARGETFILESWITHUNKNOWNDATA erzwingt jetzt Aufrufe an XT_ProcessItem() und XT_ProcessItemEx() für Dateien mit nicht unterstützter Verschlüsselung oder Kompression.

  • Dateien in bestimmten beschädigten/unvollständigen Archiven können jetzt mit einer Größe von 0 Bytes geöffnet werden, statt bisher gar nicht. Dies bedeutet auch, dass die X-Tension API Funktion XT_ProcessItemEx() für diese Dateien Aufrufe mit (nutzlosen) Handles bekommen kann.

  • Die am 2. Nov. 2025 zuletzt mit Updates aktualisierte Version der Viewer-Komponente steht auf unserem Server zum Download zur Verfügung.

  • Die NSRL RDS Hash-Sets, in einem Format zum direkten Import in X-Ways Forensics, wurden auf die Version 2025.12.1 aktualisiert und stehen zum Download aus dem Resourcen-Verzeichnis, sowohl als MD5- als auch als SHA-1-Variante, zur Verfügung.

  • Die Programmhilfe und das Benutzerhandbuch wurden aktualisiert.

  • Viele kleinere Verbesserungen.


Änderungen der Service-Releases von 21.6:

  • SR-1: Fähigkeit, eine seltene JPEG-Variante anzuzeigen.

  • SR-1: Die Unfähigkeit des ursprünglichen v21.6 Release, den gleichen Fall mit dem gleichen Nutzerkonto im arbeitsteiligen Modus zu mehr als einmal zu öffnen (beim zweiten Mal als das Alter Ego) wurde behoben.

  • SR-1: Die ausschließliche Verwendung von AND-Kombinationen erkannter Bildinhalte in der Bildinhaltsanalyse für die Kategorisierung als verdächtig hat nicht funktioniert, da diese Kombinationen verloren gingen. Dies wurde behoben.

  • SR-2: Eine in bestimmten Situationen beim Programmstart erscheinende, unnötige Fehlermeldung bezüglich der Erzeugung einer temporären Datei wurde vermieden.

  • SR-2: Das Statistikfenster für die Datendichte bzw. Kompression ist jetzt mit höherer Wahrscheinlichkeit auch auf Monitoren mit einer niedrigeren Bildauflösung im sichtbaren Fensterbereich.

  • SR-2: Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der bei der gleichzeitigen Berechnung von ed2k und einem beliebigen, weiteren Hash-Wert aufgetreten ist (auch in v21.5 SR-10)

  • SR-2: Die automatische Dekrementierung der verbliebenen Programmstarts bei versicherten Dongles nach einem automatischen Programmneustart wurde behoben. (auch in v21.5 SR-10)

  • SR-2: Die Gerätetyp-abhängige Anwendung von OCR wurde in bestimmten Situationen korrigiert. (auch in v21.5 SR-10)

  • SR-3: Einfache Prüfsummen, byteweise mit einem Multi-Byte-Accumulator berechnet werden, werden jetzt wieder in umgekehrter Hex-ASCII-Byte-Anordnung dargestellt, wie in v21.4 und früher.

  • SR-3: Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der in v21.6 beim Erzeugen eines neuen Datei-Containers auftreten konnte.

  • SR-3: Funktioniert mit mehr Tesseract-Versionen.

  • SR-3: Zu einer übergeordneten Datei per Doppelklick auf den Eintrag .. kann jetzt nicht mehr zu einem unerwünschten Einsehen der Datei führen.

  • SR-3: Unterstützung für die Prefetch Dateien aus Windows 11 24H2.

  • SR-3: Ein Fehler im Rückgängig-Befehl in v21.6 wurde behoben.

  • SR-3: Die Zeichenangleichung hat für die Indexierung in v21.6 nicht funktioniert. Dies wurde behoben.

  • SR-4: Die Dekompression bestimmter, nicht-residenter Dateien die WofCompressed gespeichert sind, wurde korrigiert.

  • SR-4: Unterstützung längerer Pfade und Dateinamen in der Funktion zur Fortschrittsbenachrichtigung.

  • SR-4: Ein Fehler in der nicht-alternativen Methode zur Extraktion von TAR-Archiven in v21.4 und später wurde behoben, der bei bestimmten TAR-Archiven auftreten konnte, die verschachtelte Archive enthalten.

  • SR-4: Ein Fehler wurde behoben, der dazu geführt hat, dass bestimmte E-Mails aus MBOX-Archiven mit einer Größe von 4 GB extrahiert wurden.

  • SR-4: Eine beim Einsatz mehrerer Threads evtl. mögliche Trennung des Präfix [XT] von der eigentlichen Meldung, die von einer X-Tension ausgegeben wurde, im Nachrichtenfenster wurde verhindert.

  • SR-5: Ein mögliches Stabilitätsproblem bei der massenhaften Bildverarbeitung wurde behoben.

  • SR-6: SHA-512 war als Hash-Verfahren für die Datenträgersicherung nicht verwendbar. Dies wurde behoben.

  • SR-6: Eine etwas genauere Darstellung des Existenz-Status gelöschter Dateien und Verzeichnisse in exFAT, deren erster Cluster unbekannt ist.

  • SR-6: Die Darstellung einzelner, seltener $I-Recyle-Bin-Dateien mit der v8.5.7 der Viewer-Komponente wurde korrigiert.

  • SR-6: Die Erkennung von BitLocker-to-go FAT16-Dateisystemen wurde korrigiert.

  • SR-6: X-Tension API: Die Flags XT_PREPARE_DONTOMIT und XT_PREPARE_TARGETFILESWITHUNKNOWNDATA, wenn kombiniert, setzen sich jetzt über die Option in der Nutzeroberfläche hinweg, Dateien auszulassen, deren erster Cluster nicht verfügbar ist.


Werden Sie zertifizierter Benutzer von X-Ways Forensics
Werden Sie X-PERTe.
(X-Ways Professional in Evidence Recovery Techniques)

Beweisen Sie Ihre Fähigkeiten in der Computerforensik im Allgemeinen und mit X-Ways Forensics im Speziellen mit unserem Zertifizierungsprogramm. Nach dem Bestehen der herausfordernden Prüfung werden Sie Teil einer exklusiven Gruppe und genießen neben der entsprechenden Anerkennung auch weitere einhergehende Vorteile, wie Schulungsrabatte oder Zugang zum aktualisierten Schulungsmaterial. Weitere Informationen zu unserer Zertifizierung finden Sie hier.


Wir hoffen, Sie bald wieder auf https://www.x-ways.net zu sehen, oder bei Facebook oder Twitter. Bitte leiten Sie diesen Newsletter an andere Interessenten weiter. Anmelden kann man sich (z. B. noch mit weiteren E-Mail-Adressen) u. a. hier. Vielen Dank.

Freundliche Grüße

Stefan Fleischmann

--
X-Ways Software Technology AG
Carl-Diem-Str. 32
32257 Bünde

 

 

 

 

 

> Archiv des Jahres 2025 <

> Archiv des Jahres 2024 <

> Archiv des Jahres 2023 <

> Archiv des Jahres 2022 <

> Archiv des Jahres 2021 <

> Archiv des Jahres 2020 <

> Archiv des Jahres 2019 <

> Archiv des Jahres 2018 <

> Archiv des Jahres 2017 <

> Archiv des Jahres 2016 <

> Archiv des Jahres 2015 <

> Archiv des Jahres 2014 <

> Archiv des Jahres 2013 <

> Archiv des Jahres 2012 <

> Archiv des Jahres 2011 <

> Archiv des Jahres 2010 <

> Archiv des Jahres 2009 <

> Archiv des Jahres 2008 <

> Archiv des Jahres 2007 <

> Archiv des Jahres 2006 <

> Archiv des Jahres 2005 <

> Archiv des Jahres 2004 <

> Archiv des Jahres 2003 <

> Archiv des Jahres 2002 <

> Archiv des Jahres 2001 <

> Archiv des Jahres 2000 <